NKE
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Der Nadelkranz K45X53X21 von NKE Steyr bietet eine besonders kompakte Radiallagerung mit 45 mm Innen-, 53 mm Außendurchmesser und 21 mm Breite.
Der Nadelkranz K45X53X21 ist ein einbaufertiges Bauteil für Radialbelastungen bei geringem Bauraumbedarf. Das Wälzlager von NKE Steyr führt Nadelrollen achsparallel im Käfig und kommt ohne Innen- oder Außenring aus. Mit 45 mm Bohrung, 53 mm Außendurchmesser und 21 mm Breite bestimmt allein die Abmessung der Nadelrollen die radiale Querschnittshöhe. Diese Bauform wird eingesetzt, wenn Welle und Gehäusebohrung direkt als gehärtete Laufbahnen fungieren.
Die Bauform kommt zum Einsatz, wenn hohe radiale Belastungen auf engem Bauraum wirken und axiale Kräfte separat abgestützt werden. Durch den Linienkontakt der Nadelrollen bietet die Baugruppe eine hohe Tragfähigkeit und Steifigkeit. Typische Einsatzbereiche sind kompakte Getriebe und Lagerstellen, bei denen das Gehäusegewicht und der Außendurchmesser minimal bleiben müssen. Das Lager fungiert dabei als Loslager.
Da der Nadelkranz ohne Innen- und Außenring montiert wird, stellen Welle und Gehäusebohrung die eigentlichen Laufbahnen dar. Eine entsprechende Härtung und feine Bearbeitung dieser Kontaktflächen ist zwingend erforderlich, um vorzeitigem Verschleiß vorzubeugen. Zudem bestimmt die Toleranzlage der Welle und des Gehäuses das radiale Betriebsspiel der Lagerung. Für den störungsfreien Betrieb ist außerdem eine kontinuierliche Schmierstoffversorgung der Nadeln und Käfigtaschen erforderlich.
Mit 45 mm Innendurchmesser, 53 mm Außendurchmesser und 21 mm Breite benötigt der Nadelkranz keinen eigenen Innen- oder Außenring. Die radiale Bauhöhe ergibt sich direkt aus dem Durchmesser der geführten Nadelrollen. Diese Geometrie ermöglicht besonders schlanke Lagerkonstruktionen in kompakten Baugruppen.
Nein, diese Lagerausführung dient ausschließlich der Übertragung von radialen Belastungen. Der Nadelkranz wirkt im System als reines Loslager. Treten in der Konstruktion zusätzliche Axialkräfte auf, müssen Sie diese über separate Bauteile wie Anlaufscheiben, Axial-Nadellager oder andere axial belastbare Wälzlager aufnehmen, um Schäden an Käfig und Nadeln zu verhindern.
Da Innen- und Außenringe fehlen, rollen die Nadeln unmittelbar auf der Welle und in der Gehäusebohrung ab. Beide Oberflächen müssen als präzise Wälzlagerlaufbahnen ausgeführt sein. Das erfordert eine gehärtete Oberfläche sowie eine geringe Rautiefe. Weisen Welle oder Gehäuse unzureichende Härte auf, führt dies zu vorzeitigem Materialabtrag und Lagerausfall.
Das radiale Betriebsspiel entsteht erst durch das Zusammenspiel der Maßtoleranzen von Welle, Gehäusebohrung und den Nadelrollen selbst. Durch gezielte Fertigungstoleranzen bei Wellen- und Gehäusedurchmesser legen Konstrukteure fest, ob die Lagerung mit Spiel oder spielfrei läuft. Die genaue Auslegung der Gegenlaufflächen ist daher für die Rundlaufgenauigkeit der Lagerstelle entscheidend.
Der Nadelkranz verfügt über keine integrierte Dichtung und besitzt keinen eigenen Schmierstoffvorrat. Sie müssen die Lagerung im Gehäuse über eine Fett- oder Ölschmierung kontinuierlich versorgen. Gleichzeitig schützt eine externe Gehäuseabdichtung das offene Wälzlager vor dem Eindringen von Schmutzpartikeln sowie vor Feuchtigkeit, um einen verschleißarmen Lauf zu unterstützen.
Der Käfig hält die Nadelrollen auf konstantem Abstand und führt sie achsparallel zur Welle. Dadurch wird verhindert, dass benachbarte Nadeln aneinander reiben. Dies verringert die innere Reibung der Lagerstelle und ermöglicht höhere Drehzahlen im Vergleich zu vollnadeligen Ausführungen. Gleichzeitig sorgt die Nadelklammerung für eine einfache Montage als zusammenhängende Baueinheit.
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