NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 50 | 0,15 € | 3,00 € |
| 100 | 0,31 € | 2,84 € |
| 250 | 0,48 € | 2,67 € |
| 500 | 0,62 € | 2,53 € |
Der Nadelkranz K24X28X10 von NKE Steyr ermöglicht mit den Maßen 24x28x10 mm radial hoch belastbare Lagerungen bei minimalem Bauraumbedarf.
Der Nadelkranz K24X28X10 ist ein einbaufertiges Wälzlager ohne eigene Ringe, das die Welle direkt im Gehäuse führt. Die Baugruppe besteht aus geführten Nadelrollen in einem Käfig und benötigt lediglich 24 mm Wellendurchmesser, 28 mm Gehäusebohrung sowie eine Einbaubreite von 10 mm. Durch diese Konstruktion erreichen Konstrukteure und Instandhalter eine besonders kompakte radiale Lagerung. Das Bauteil von NKE Steyr eignet sich vor allem dann, wenn bei hoher radialer Belastung nur minimaler radialer Bauraum zur Verfügung steht.
Der Nadelkranz K24X28X10 kommt als reines Loslager zum Einsatz, das ausschließlich radiale Kräfte aufnimmt. Typische Einsatzbereiche liegen im allgemeinen Maschinen- und Getriebebau, bei denen gehärtete und geschliffene Wellen direkt als Wälzlagerlaufbahn dienen. Da Innen- und Außenring entfallen, entspricht die radiale Bauhöhe lediglich dem Durchmesser der Nadelrollen. Der Einsatz empfiehlt sich dort, wo Wälzlager mit eigenem Außenring den vorhandenen radialen Bauraum überschreiten würden. Für axiale Führungskräfte müssen separate Anlaufscheiben oder Axiallager vorgesehen werden.
Für den Betrieb des K24X28X10 müssen Welle und Gehäusebohrung als gehärtete Laufbahnen ausgeführt sein. Da der Nadelkranz keine eigenen Ringe besitzt, übertragen die Nadelrollen die Radialkräfte unmittelbar auf die Umgebungsbauteile. Eine ausreichende Oberflächenhärte sowie feine Oberflächengüte der Gegenlaufflächen sind erforderlich, um vorzeitigen Verschleiß zu vermeiden. Zudem bestimmt das Passungsspiel zwischen Welle und Gehäuse direkt die resultierende Lagerluft. Zur axialen Führung des Käfigs im Betrieb sind saubere seitliche Anlaufflächen erforderlich.
Der Nadelkranz besitzt einen Innendurchmesser von 24 mm, einen Außendurchmesser von 28 mm und eine Breite von 10 mm. Durch diese Abmessungen beträgt die radiale Bauhöhe lediglich 2 mm pro Seite. Das Bauteil passt in entsprechend bemessene Gehäusebohrungen zur direkten Lagerung auf einer 24-mm-Welle.
Dieses Wälzlager nimmt ausschließlich radiale Lasten auf. Durch die Linienberührung der zylindrischen Nadelrollen verteilt sich die Kraft gleichmäßig über eine größere Kontaktfläche als bei Punktberührung. Axiale Kräfte kann der Nadelkranz konstruktionsbedingt nicht übertragen; dafür sind zusätzliche Bauteile wie Axialscheiben erforderlich.
Die Lagerluft ergibt sich erst nach der Montage durch die Maßtoleranzen der Welle und der Gehäusebohrung. Da eigene Lagerringe fehlen, fungieren Welle und Gehäuse unmittelbar als Laufbahnen. Durch die gezielte Wahl der Wellen- und Bohrungspassungen lässt sich das radiale Betriebsspiel exakt an die betrieblichen Anforderungen anpassen.
Welle und Gehäusebohrung müssen gehärtet und feinstbearbeitet sein, um als vollwertige Wälzlagerlaufbahnen zu dienen. Unzureichende Härte oder raue Oberflächen führen zu schnellem Materialabtrag und Lagerschäden. Zusätzlich erfordert der Käfig ebene, verschleißfeste seitliche Anlaufflächen, um die axiale Führung der Baugruppe im Betrieb zu unterstützen.
Ein Nadelkranz besteht lediglich aus den Nadelrollen und dem führenden Käfig, während eine Nadelhülse zusätzlich über einen dünnwandigen spanlos geformten Außenring verfügt. Der Nadelkranz spart dadurch nochmals Bauraum ein, erfordert im Gegenzug jedoch eine gehärtete Laufbahn direkt im umgebenden Gehäuse.
Die Schmierung richtet sich nach dem umgebenden Aggregat und kann mit Schmierfett oder Schmieröl erfolgen. Da der Nadelkranz offen und ohne Dichtungen ausgeführt ist, gelangt das Schmiermittel ungehindert an die Wälzkörper. In geschlossenen Getrieben bindet man die Lagerung meist direkt an den bestehenden Ölkreislauf an.
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