NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 50 | 0,11 € | 1,97 € |
| 100 | 0,21 € | 1,87 € |
| 250 | 0,32 € | 1,76 € |
| 500 | 0,42 € | 1,66 € |
Der Nadelkranz K6X9X10 T2 von NTN Nadellager bietet mit 6x9x10 mm eine hochkompakte, einreihige Lagerung für minimale radiale Bauräume.
Der Nadelkranz K6X9X10 T2 von NTN Nadellager fungiert als eigenständige Wälzkörperbaugruppe ohne Innen- und Außenring. Die Nadelrollen laufen direkt auf der Welle sowie in der Gehäusebohrung, wodurch sich Lagerungen mit sehr geringer radialer Bauhöhe umsetzen lassen. Durch die Abmessungen von 6 mm Bohrungsdurchmesser, 9 mm Außendurchmesser und 10 mm Breite nutzt dieser einreihige Nadelkranz den vorhandenen Konstruktionsraum effizient aus und nimmt radiale Kräfte auf engem Raum auf.
Der Nadelkranz K6X9X10 T2 eignet sich für Lagerungsstellen, bei denen kaum radialer Bauraum zur Verfügung steht. Da dieses Wälzlager ohne eigene Laufringe auskommt, müssen die umgebenden Komponenten gehärtet und geschliffen sein. Die Bauform ermöglicht leichte, steife Lagerungen für rotierende oder oszillierende Wellen. Die einreihige Konstruktion führt die Wälzkörper achsparallel und unterstützt gleichmäßige Kraftübertragungen bei kompakten Baugruppen.
Der integrierte Polyamidkäfig der Ausführung T2 führt die Nadelrollen geräuscharm und sorgt für eine gleichmäßige Lastverteilung im Nadelkranz. Der Werkstoff Polyamid verringert das Bauteilgewicht sowie die Reibung zwischen Käfig und Nadeln. Dieser Kranz deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ab. Bei der Konstruktion ist auf eine ausreichende Schmiermittelzufuhr zu achten, da die Schmierstoffversorgung die Wärmeabfuhr und Betriebssicherheit des Polyamidwerkstoffs maßgeblich beeinflusst.
Als einreihige Lagereinheit besteht diese Ausführung ausschließlich aus Nadelrollen und einem führenden Käfig. Durch den Verzicht auf eigene Innen- und Außenringe ermöglicht diese Bauform besonders bauraumsparende Radialwälzlagerungen. Die Nadeln übertragen radiale Kräfte direkt zwischen Welle und Gehäusebohrung, was zu einer hohen Tragfähigkeit bei minimalem Querschnitt führt.
Dieses Lager besitzt einen Innendurchmesser von 6 mm, einen Außendurchmesser von 9 mm sowie eine Breite von 10 mm. Die radiale Bauhöhe entspricht der Differenz der Durchmesser von Welle und Gehäuse. Diese geringen Abmessungen erlauben Konstruktionen mit sehr schlanken Wellendurchmessern und kompakten Gehäusen, ohne auf die Vorzüge einer wälzgelagerten Führung zu verzichten.
Der Nadelkranz ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Dieser Temperaturbereich wird durch die thermische Beständigkeit des Polyamidkäfigs definiert. Für den zuverlässigen Lauf über diesen Bereich hinweg muss das verwendete Schmiermittel, etwa Schmieröl oder Wälzlagerfett, auf die jeweiligen Einsatztemperaturen abgestimmt sein.
Der Polyamidkäfig trennt die einzelnen Nadelrollen voneinander und führt sie präzise parallel zur Lagerachse. Dadurch verhindert er die direkte Berührung der Wälzkörper, reduziert Reibung und Verschleiß und dämpft Betriebsgeräusche. Zudem sorgt der elastische Werkstoff für ein geringes Gesamtgewicht der Einheit und unterstützt günstige Laufeigenschaften bei Drehzahlen.
Da der Nadelkranz ohne Innen- und Außenring arbeitet, dienen die Welle und die Gehäusebohrung als direkte Laufbahnen. Diese Kontaktflächen müssen gehärtet und feingeschliffen werden, um den Belastungen durch die Wälzkörper standzuhalten. Unzureichend gehärtete oder raue Oberflächen verringern die Lebensdauer der Lagerstelle durch vorzeitigen Verschleiß erheblich.
Die Schmierung erfolgt je nach Konstruktion mit Fett oder Öl über die umgebende Gehäusekonstruktion. Weil der Nadelkranz offen gebaut ist, gelangt der Schmierstoff direkt an die Kontaktflächen zwischen Nadeln, Laufbahnen und Käfigstegen. Eine kontinuierliche Schmierstoffversorgung schützt vor metallischem Kontakt und unterstützt die Wärmeabfuhr aus der Kontaktzone.