NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,90 € | 17,24 € |
| 25 | 1,81 € | 16,33 € |
| 50 | 2,71 € | 15,43 € |
Der Nadelkranz K60X68X25 von NTN Nadellager ermöglicht mit seinen Maßen von 60x68x25 mm eine platzsparende Radiallagerung direkt zwischen Welle und Gehäuse.
Beim Nadelkranz K60X68X25 handelt es sich um eine einreihige Baueinheit aus Nadelrollen und einem führenden Käfig. Die Bauart verzichtet auf eigene Innen- oder Außenringe, wodurch sich minimale radiale Bauhöhen realisieren lassen. NTN Nadellager fertigt diese Einheit mit 60 mm Bohrungsdurchmesser, 68 mm Außendurchmesser sowie einer Breite von 25 mm. Durch diese Geometrie nutzen Sie bestehende Maschinenteile als Laufbahn und sparen Bauraum im Konstruktionsumfeld ein.
Dieses Nadellager nutzen Konstrukteure und Instandhalter vor allem dort, wo hohe Radialkräfte auf engem Raum wirken. Geeignete Einsatzbereiche sind kompakte Getriebe und radiale Lagerstellen mit begrenzten Einbauverhältnissen. Voraussetzung für den Einsatz ist, dass Welle und Gehäusebohrung gehärtet und geschliffen sind, da sie direkt als Wälzkörperlaufbahnen dienen. Durch das geringe Gewicht der Wälzkörper eignet sich das Lager für Anwendungen mit schnellen Drehrichtungswechseln oder oszillierenden Bewegungen.
Der integrierte Stahlblechkäfig hält die zylindrischen Nadeln auf präzisem Abstand und führt sie achsparallel durch die Lastzone. Dadurch trennt die Konstruktion benachbarte Wälzkörper und senkt die Reibung im laufenden Betrieb. Gleichzeitig hält der Käfig die Nadeln unverlierbar zusammen, was die Handhabung bei der Montage erleichtert. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius.
Die Kennzeichnung gibt die Hauptabmessungen direkt an. Der Innendurchmesser beträgt 60 mm, der Außendurchmesser 68 mm und die Gesamtbreite liegt bei 25 mm. Diese radial schmale Bauhöhe ergibt sich direkt aus der Differenz zwischen Innen- und Außenmaß.
Nadelkränze sind gezielt für Direktlagerungen konstruiert. Anstelle separater Lagerringe fungieren die Oberfläche der Welle sowie die Bohrung des Gehäuses unmittelbar als Laufbahnen für die Wälzkörper. Dies reduziert den benötigten radialen Bauraum auf ein Minimum und ermöglicht besonders kompakte Gehäusekonstruktionen.
Für diesen Nadelkranz mit Stahlblechkäfig ist ein Betriebstemperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius freigegeben. Ausschlaggebend für die tatsächliche Einsatzgrenze im Betrieb sind neben dem Käfigwerkstoff vor allem die thermische Beständigkeit des verwendeten Schmierstoffs sowie die Maßhaltigkeit der umgebenden Bauteile.
Käfige aus Stahlblech bieten hohe mechanische Festigkeit und widerstehen Schmierstoffen sowie thermischen Einflüssen innerhalb des angegebenen Bereichs. Sie führen die Nadelrollen spurtreu und verhindern deren Schränken in der lastfreien Zone. Zudem bleiben sie auch bei schnellen Beschleunigungen formstabil.
Da der Nadelkranz offen ausgeführt ist und keine integrierten Dichtungen besitzt, ist eine wirksame externe Schmierung erforderlich. Sie können je nach Drehzahl und Konstruktion mit Schmierfett oder Schmieröl arbeiten. Zudem schützt eine externe Abdichtung des Gehäuses die offenen Wälzkörper vor eindringendem Schmutz.
Da die Nadeln direkt auf den Maschinenteilen abrollen, müssen die Laufbahnen auf Welle und Gehäuse gehärtet und feinstbearbeitet sein. Eine ausreichende Oberflächenhärte sowie geringe Rauheitswerte sind notwendig, um vorzeitigem Verschleiß vorzubeugen und die berechnete Lebensdauer der Lagerung zu erreichen.