NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,42 € | 7,99 € |
| 50 | 0,83 € | 7,58 € |
| 100 | 1,26 € | 7,15 € |
Der Nadelkranz K42X50X20 von NKE Steyr bietet mit 42x50x20 mm eine kompakte, radial hoch belastbare Lagerung direkt auf der Welle.
Der Nadelkranz K42X50X20 von NKE Steyr fungiert als einbaufertige Wälzkörper-Käfig-Einheit für Lagerstellen mit minimalem radialem Bauraum. Weil Innen- und Außenring entfallen, laufen die zylindrischen Nadeln unmittelbar auf der Welle sowie in der Gehäusebohrung. Die Bauart erlaubt eine hoch belastbare Führung bei 42 mm Innendurchmesser, 50 mm Außendurchmesser und 20 mm Breite. Dieser Nadelkranz kommt bevorzugt dort zum Einsatz, wo beachtliche Radialkräfte bei geringstem Platzangebot aufgenommen werden müssen.
Konstruktionen greifen auf diese Ausführung zurück, wenn der Bauraum für herkömmliche Wälzlager fehlt. Das Bauteil nimmt ausschließlich radiale Lasten auf und fungiert im System als Loslager. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten mechanischen Baugruppen mit hoher radialer Belastung. Durch den Linienkontakt der Nadelrollen überträgt die Einheit auch stoßartige Querkräfte, während die Käfigtaschen ein Schränken der Wälzkörper im lastfreien Bereich verhindern helfen.
Da der Nadelkranz ohne eigene Laufringe montiert wird, bilden die umgebenden Komponenten die eigentliche Wälzlagerlaufbahn. Welle und Gehäusebohrung müssen daher feinstbearbeitet und gehärtet ausgeführt sein, um vorzeitigem Verschleiß entgegenzuwirken. Das Betriebsspiel entsteht erst durch die Maßtoleranzen der Anschlussteile. Weil der Nadelkranz konstruktiv keine Führung in Achsrichtung bietet, müssen axiale Kräfte über separate Anlaufscheiben oder Wellenschultern abgefangen werden.
Eine einbaufertige Baueinheit aus Nadelrollen und geführtem Käfig, die ohne eigene Ringe montiert wird. Mit den Abmessungen 42x50x20 mm beansprucht sie lediglich die radiale Höhe der Nadeln. Das Bauteil eignet sich für hohe Querkräfte auf engem Raum und setzt gehärtete Laufflächen auf Welle und Gehäuse voraus.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 42 mm, einen Außendurchmesser von 50 mm und eine Breite von 20 mm auf. Der Innendurchmesser bestimmt den erforderlichen Wellendurchmesser, während der Außendurchmesser dem Hüllkreis der Rollen entspricht und die passende Aufnahmebohrung im Gehäuse definiert.
Nadelkränze dieser Bauart nehmen konstruktionsbedingt ausschließlich radiale Belastungen auf. Sie dienen als reines Loslager. Treten in der Anwendung zusätzliche Axialkräfte auf, müssen Sie diese über separate Lagerungen wie Axial-Rillenkugellager oder gehärtete Anlaufscheiben an den Seitenflächen gezielt abstützen.
Welle und Gehäuse dienen unmittelbar als Wälzlagerlaufbahnen, weshalb beide Kontaktflächen gehärtet und feingeschliffen ausgeführt sein müssen. Ungehärtete Gegenflächen würden unter der Linienberührung der Nadeln rasch verschleißen. Zudem bestimmen die Maße der Anschlussteile direkt das radiale Betriebsspiel nach der Endmontage.
Die Lagerluft ist beim Nadelkranz nicht herstellerseitig vordefiniert, sondern stellt sich erst im eingebauten Zustand ein. Sie hängt unmittelbar von der Maßgenauigkeit der Welle und des Gehäuses ab. Über gezielt festgelegte Passungen stimmen Sie das radiale Spiel auf die jeweiligen Betriebsanforderungen ab.
Die Einheit verfügt über keine integrierten Dichtungen und wird offen eingesetzt. Die Schmierung erfolgt über das Schmiersystem der Gesamtanlage, typischerweise mit Öl oder Wälzlagerfett. Das Eindringen von Schmutz und Flüssigkeiten müssen Sie über externe Dichtelemente im Lagergehäuse absichern.
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