KOYO
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Kompakter Nadelkranz K45X55X20 H von JTEKT-KOYO mit gehärtetem Stahlkäfig für radiale Lagerungen bei begrenztem Bauraum in den Maßen 45x55x20 mm.
Der Nadelkranz K45X55X20 H stellt eine eigenständige Lagereinheit dar, die aus einem einreihigen Nadelrollensatz und einem gehärteten Stahlkäfig besteht. Mit einer Bohrung von 45 mm, einem Außendurchmesser von 55 mm und einer Breite von 20 mm benötigt dieses Wälzlager keinen eigenen Innen- oder Außenring. Die Wälzkörper laufen direkt auf der gehärteten Welle und im umgebenden Gehäuse. Hersteller JTEKT-KOYO legt das Bauteil für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad aus.
Dieses Lager kommt überall dort zum Zug, wo Konstruktionen hohe radiale Kräfte auf engstem Raum aufnehmen müssen. Da Innen- und Außenringe entfallen, entspricht die radiale Bauhöhe lediglich der rechnerischen Nadeldicke aus Innen- und Außenmaß. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie bei kompakten Dreh- und Schwenkbewegungen mit gehärteten Laufbahnen. Der einreihige Nadelkranz führt die Nadeln achsparallel und reduziert so die Reibung bei rotierenden sowie oszillierenden Bewegungen.
Der integrierte gehärtete Stahlkäfig dient der Führung der Nadelrollen in der lastfreien Zone und hält die Wälzkörper auf festem Abstand. Gegenüber ungekäfigten, vollnadeligen Lagern ermöglicht diese Bauweise höhere Drehzahlen, da sich benachbarte Nadeln nicht berühren. Achten Sie bei der Konstruktion darauf, dass Welle und Gehäusebohrung als gehärtete und geschliffene Laufbahnen ausgeführt sind. Nur so schöpfen Sie das Tragvermögen der 45x55x20 mm messenden Einheit im Betrieb aus.
Das Bauteil besitzt einen Innendurchmesser bzw. eine Bohrung von 45 mm, einen Außendurchmesser von 55 mm sowie eine Gesamtbreite von 20 mm. Die Abmessungen ermöglichen eine flache radiale Bauweise ohne eigene Lagerringe.
Nein, Nadelkränze kommen ohne Innen- und Außenring aus. Die Nadelrollen wälzen sich unmittelbar auf der Welle und in der Gehäusebohrung ab. Für den ordnungsgemäßen Betrieb müssen diese Kontaktflächen daher gehärtet und feinbearbeitet sein, um als vollwertige Wälzlagerlaufbahnen zu dienen.
Der zulässige Temperaturbereich für diesen Nadelkranz liegt zwischen -20 und +120 Grad. Innerhalb dieser thermischen Grenzen behalten sowohl die Wälzkörper als auch der gehärtete Stahlkäfig ihre Maßstabilität. Bei der Auswahl des Schmierstoffs sollten Sie darauf achten, dass dieser für denselben Temperaturbereich spezifiziert ist.
Der gehärtete Stahlkäfig führt die einzelnen Nadeln achsparallel und verhindert den direkten Kontakt zwischen den Wälzkörpern. Dies vermindert die innere Reibung und Wärmeentwicklung im Vergleich zu vollnadeligen Anordnungen. Zudem verleiht der Werkstoff dem Bauteil Stabilität bei Beschleunigungen oder wechselnden Drehzahlen.
Dieser Nadelkranz besitzt keine integrierten Dichtungen und wird offen verbaut. Die Schmierung erfolgt über das umgebende Aggregat, beispielsweise durch Ölnebel, ein Ölbad oder über Fettfüllungen im Gehäuse. Um Schmutzeintritt und Schmierstoffverlust zu vermeiden, sind an den Gehäusedurchtritten externe Dichtelemente wie Wellendichtringe vorzusehen.
Einreihige Nadelkränze wie diese Ausführung mit 20 mm Breite bieten eine schmale Bauform für definierte radiale Belastungen. Mehrreihige Varianten bauen breiter und erfordern mehr Bauraum. Die einreihige Konstruktion vereinfacht zudem die Ausrichtung zur Welle und reduziert Spannungsspitzen an den Kanten der Laufbahn.