INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 1,39 € | 26,49 € |
| 35 | 2,80 € | 25,08 € |
Der Nadelkranz K65-70-30 von INA bietet eine kompakte, einreihige Lagerung für Wellen mit 65 mm Durchmesser bei minimalem radialem Bauraumbedarf.
Der Nadelkranz K65-70-30 von INA ist ein eigenständiges Wälzlagerelement, das Nadelrollen präzise führt und auf kleinstem radialem Raum hohe Radiallasten aufnimmt. Da dieses Lager ohne eigene Innen- und Außenringe auskommt, laufen die Wälzkörper unmittelbar auf der Welle und im umgebenden Gehäuse. Die Abmessungen betragen 65 mm Bohrungsdurchmesser, 70 mm Außendurchmesser und 30 mm Breite. Diese Bauform reduziert das Gewicht rotierender Baugruppen.
Dieses Wälzlager kommt vorrangig in Lagerstellen zum Einsatz, bei denen der Einbauraum in radialer Richtung stark begrenzt ist. Die einreihige Anordnung der Nadelrollen trägt zu einer gleichmäßigen Lastverteilung entlang der Kontaktlinie bei. Voraussetzung für den Einsatz ist, dass sowohl die Welle als auch die Gehäusebohrung gehärtet und feingeschliffen als direkte Wälzkörperlaufbahn ausgeführt sind, um die Tragfähigkeit des Lagers abzurufen.
Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper achsparallel und trennt sie voneinander, wodurch die Reibung gegenüber vollnadeligen Konstruktionen sinkt. Diese Bauweise erlaubt höhere Drehzahlen im laufenden Betrieb. Das Bauteil ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Konstruktiv sind eine wirksame externe Abdichtung sowie eine kontinuierliche Schmierstoffversorgung vorzusehen, da das offene Bauteil keinen eigenen Schmierstoffspeicher besitzt.
Dieser einreihige Nadelkranz führt zylindrische Nadelrollen in einem formstabilen Stahlblechkäfig ohne Innen- oder Außenring. Mit den Abmessungen 65 mm innen, 70 mm außen und 30 mm Breite beansprucht die Lagerung radial lediglich die Höhe der Rollen. Das spart Bauraum und Gewicht bei rotierenden Wellen.
Da der Nadelkranz keine eigenen Ringe besitzt, dienen die Welle und die Gehäusebohrung als direkte Laufbahnen. Diese Oberflächen müssen gehärtet, geschliffen und frei von Formfehlern sein. Nur durch entsprechend bearbeitete Gegenlaufflächen erreicht die Lagerstelle ihre volle Funktion und Lebensdauer.
Der Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf Abstand und führt sie achsparallel durch die lastfreie Zone. Dies verhindert gegenseitiges Reiben der Nadeln und vermindert die Wärmeentwicklung. Dadurch eignet sich die Ausführung besser für höhere Betriebsdrehzahlen als vollnadelige Lagersätze.
Die Auslegung des Nadelkranzes erlaubt den Einsatz in einem Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad. Dieser Bereich wird durch die thermische Beständigkeit des Stahlblechkäfigs und der Wälzkörper bestimmt. Die tatsächliche Grenztemperatur hängt jedoch wesentlich vom verwendeten Schmierstoff ab.
Das Lager verfügt über keine integrierten Dichtscheiben und keinen eigenen Schmierstoffvorrat. Es wird direkt über das umgebende System mit Öl oder Fett versorgt. Konstruktionen mit Umlaufschmierung oder regelmäßiger Nachschmierung tragen dazu bei, den Schmierfilm zwischen Nadeln und Laufbahnen stabil zu halten.
Nadelkränze nehmen ausschließlich radiale Kräfte auf und bieten von sich aus keinen axialen Halt. Die seitliche Begrenzung muss im Gehäuse oder auf der Welle durch Borde, Anlaufscheiben oder Sicherungsringe gelöst werden. Diese Führungsflächen sollten feinstbearbeitet sein, um Verschleiß an den Stirnflächen des Käfigs zu minimieren.
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