INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 4,09 € | 77,85 € |
| 30 | 8,19 € | 73,75 € |
Der Nadelkranz K110-117-24 von INA bietet als einreihiger Wälzkörperkranz mit 110x117x24 mm hohe radiale Tragfähigkeit auf kleinstem Bauraum.
Der Nadelkranz K110-117-24 ist eine montagefertige Wälzkörpereinheit von INA für Konstruktionen mit direktem Laufbahnsystem. Durch den Verzicht auf eigene Innen- und Außenringe beansprucht dieses Wälzlager lediglich einen minimalen radialen Bauraum, passend zu den Abmessungen 110 mm Bohrung und 117 mm Außendurchmesser bei 24 mm Breite. Das Bauteil führt die Nadelrollen achsparallel und ermöglicht belastbare Lagerungen bei solider Drehzahlführung.
Konstruktionen mit extrem begrenztem radialem Bauraum profitieren vom Einsatz des Nadelkranzes K110-117-24. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Wellenlagerungen, wo Welle und Gehäusebohrung bereits als gehärtete Wälzlagerlaufbahnen dienen. Die Einheit kommt dort zum Tragen, wo bei 110 mm Wellendurchmesser beachtliche radiale Kräfte aufgenommen werden müssen, ohne das Gehäusevolumen unnötig zu vergrößern.
Da der einreihige Kranz ohne eigene Ringe arbeitet, bestimmen die Oberflächen von Welle und Gehäuse die Funktion und Lebensdauer. Die Laufbahnen müssen gehärtet und feinstbearbeitet sein. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper präzise in der lastfreien Zone und erlaubt den Einsatz in einem Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad. Bei der Konstruktion sind passende axiale Anlaufflächen im Gehäuse vorzusehen.
Die Ausführung besteht aus einem geführten Satz Nadelrollen in einem Stahlblechkäfig ohne eigene Ringe. Diese einreihige Bauform ermöglicht extrem raumsparende Lagerungen direkt auf der Welle. Bei Abmessungen von 110 mm Innen-, 117 mm Außendurchmesser und 24 mm Breite nimmt die Einheit radiale Lasten bei kompakter Bauweise auf.
Die Abmessungen betragen 110 mm für den Hüllkreis der Bohrung, 117 mm für den Außendurchmesser sowie 24 mm für die Breite. Daraus ergibt sich eine besonders geringe radiale Bauhöhe. Diese Maße machen das Lager passend für Wellenlagerungen, bei denen Bauraum in radialer Richtung stark limitiert ist.
Weil der Nadelkranz ohne eigene Innen- und Außenringe montiert wird, dienen Welle und Gehäusebohrung direkt als Laufbahnen. Diese müssen als gehärtete und geschliffene Wälzlagerlaufbahnen ausgeführt sein, um vorzeitigem Verschleiß vorzubeugen. Zudem erfordert der Käfig eine seitliche axiale Anlauffläche zur Führung während des Betriebs.
Der zulässige Temperaturbereich für diese Ausführung liegt zwischen -20 und +150 Grad. Der verbaute Stahlblechkäfig behält in diesem Temperaturfenster seine mechanische Formstabilität. Bei der praktischen Auslegung ist darauf zu achten, dass das verwendete Schmiermittel ebenfalls für die auftretenden Betriebstemperaturen spezifiziert ist.
Der Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf festem Abstand und verhindert die Reibung aneinanderliegender Nadeln. Gegenüber vollnadeligen Konstruktionen ermöglicht dies höhere Drehzahlen bei ruhigem Lauf. Gleichzeitig führt der Käfig die Nadeln achsparallel durch die lastfreie Zone, was das Schränken der Rollen mindert.
Nadelkränze nehmen ausschließlich radiale Kräfte auf und besitzen keine integrierte axiale Halterung. Die Führung in axialer Richtung erfolgt durch angrenzende Maschinenteile wie Gehäuseschultern, Wellenbunde oder gehärtete Anlaufscheiben. Diese Anlaufflächen müssen entsprechend feinstbearbeitet sein, um Reibung an den Stirnseiten des Stahlblechkäfigs gering zu halten.
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