INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 5% | 5,06 € |
| 50 | 10% | 4,80 € |
| 150 | 15% | 4,52 € |
| 250 | 20% | 4,26 € |
Da die Konstruktion ohne eigenen Innen- oder Außenring auskommt, laufen die Wälzkörper unmittelbar auf der Welle sowie in der Gehäusebohrung. Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Bauform vor allem dort, wo bei geringem radialem Bauraum radiale Kräfte aufgenommen werden müssen.
Dieser Nadelkranz kommt vorzugsweise in kompakten Lagerstellen und Wellenführungen zum Einsatz. Durch die geringe radiale Bauhöhe lässt sich die Lagerung in Gehäusebohrungen mit engem Bauraum integrieren. Der zulässige Temperaturbereich erstreckt sich von -20 bis +120 Grad Celsius, wodurch der Kranz unterschiedliche thermische Anforderungen im industriellen Dauerbetrieb abdeckt.
Das Nachsetzzeichen TV weist auf den integrierten Polyamidkäfig hin, der die zylindrischen Nadeln achsparallel führt. Diese Führung verhindert ein Schränken der Nadeln in der lastfreien Zone und reduziert die Reibung zwischen den Wälzkörpern. Gegenüber metallischen Käfigvarianten punktet der Kunststoffwerkstoff mit einer elastischen Dämpfung bei Drehzahlschwankungen sowie einem geringeren Gewicht des gesamten Lagersatzes.
Der Kranz verfügt über eine Bohrung von 9 mm, einen Außendurchmesser von 12 mm und eine Breite von 13 mm. Da Innen- und Außenring fehlen, entspricht die radiale Bauhöhe dem Durchmesser der verwendeten Nadeln, was sehr schmale Konstruktionen ermöglicht.
Das Kürzel TV kennzeichnet die Ausführung mit einem gespritzten Käfig aus Polyamid. Dieser Werkstoff sorgt für eine parallele Führung der Nadeln, verringert das Eigengewicht der Wälzkörperanordnung und zeichnet sich durch günstige Laufeigenschaften sowie eine geringe Geräuschentwicklung im Betrieb aus.
Zulässig ist ein Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius. Der Polyamidkäfig behält innerhalb dieser Grenzwerte seine mechanische Festigkeit und Führungsgenauigkeit. Bei der Schmierstoffauswahl sollte das Schmiermittel passend auf diesen thermischen Bereich abgestimmt sein.
Im Unterschied zu kompletten Nadellagern besitzt ein Nadelkranz keine festen Laufringe, sondern besteht ausschließlich aus Nadelrollen und Käfig. Als Gegenlaufflächen dienen die Welle sowie die Gehäusebohrung, wodurch der radiale Platzbedarf auf das Maß der Wälzkörper sinkt.
Da der Nadelkranz direkt auf den umgebenden Bauteilen abrollt, müssen Welle und Bohrung als gehärtete und feinstbearbeitete Wälzkörperlaufbahnen ausgeführt sein. Zudem ist eine seitliche Führung erforderlich, damit der Käfig im Betrieb axial in seiner Position gehalten wird.
Eine einreihige Anordnung führt zu einer kompakten Baubreite bei gleichmäßiger radialer Lastübertragung entlang der Nadelachsen. Durch die Stege des Käfigs berühren sich benachbarte Wälzkörper nicht, was die Reibung minimiert und höhere Drehzahlgrenzen als bei vollrolligen Lagern erlaubt.
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