INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,92 € | 17,32 € |
| 25 | 1,83 € | 16,41 € |
| 50 | 2,74 € | 15,50 € |
Der Nadelkranz K50-57-18 von INA bietet eine kompakte Lagerung für 50 mm Wellendurchmesser bei minimalem radialem Bauraum.
Der Nadelkranz K50-57-18 von INA fungiert als eigenständiges Wälzelement für hochbelastbare Radialanwendungen. Da die Einheit ohne eigene Innen- und Außenringe auskommt, nutzen die Nadelrollen direkt die gehärteten Oberflächen der Welle sowie der Gehäusebohrung. Diese Bauweise ermöglicht eine extrem flache Bauhöhe bei einem Außendurchmesser von 57 mm und einer Breite von 18 mm. Die Ausführung vereint ein geringes Gewicht mit hoher radialer Tragfähigkeit auf engstem Raum.
Konstrukteure setzen diesen Nadelkranz K50-57-18 bevorzugt dort ein, wo der radiale Einbauraum stark begrenzt ist, aber hohe radiale Kräfte aufgenommen werden müssen. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Lagerstellen mit hohen Radiallasten im allgemeinen Maschinenbau. Voraussetzung für den zuverlässigen Lauf ist, dass Welle und Gehäusebohrung als präzise geschliffene und gehärtete Wälzkörperlaufbahnen ausgeführt sind. So entsteht eine direkte Lagerung mit geringer rotierender Masse.
Das Lager verfügt über einen formstabilen Stahlblechkäfig, der die Nadelrollen achsparallel führt. Dadurch verhindert das Bauteil ein gegenseitiges Berühren der Wälzkörper und verringert die Reibung in der lastfreien Zone. Die Ausführung als einreihiger Kranz unterstützt Drehzahlen bei gleichzeitig gleichmäßiger Lastverteilung über die gesamte Nadelbreite. Zudem erlaubt der Käfigwerkstoff einen breiten Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius, was einen verlässlichen Einsatz auch unter thermischer Belastung unterstützt.
Der Nadelkranz K50-57-18 besteht aus einem geführten Satz Nadelrollen innerhalb eines Stahlblechkäfigs. Das Bauteil besitzt weder einen Innen- noch einen Außenring, sodass die Wälzkörper direkt auf Welle und Gehäuse laufen. Das spart radialen Bauraum ein und ermöglicht sehr kompakte Maschinenkonstruktionen.
Das Bauteil besitzt einen Hüllkreisinnendurchmesser beziehungsweise eine Bohrung von 50 mm sowie einen Hüllkreisaußendurchmesser von 57 mm. Die Baubreite beträgt 18 mm. Diese Maße bestimmen die erforderlichen Abmessungen der umgebenden Laufbahnen auf der Welle sowie im Lagergehäuse.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Innerhalb dieser thermischen Spanne behält der Stahlblechkäfig seine mechanische Stabilität. Für den tatsächlichen Betrieb ist stets darauf zu achten, dass das gewählte Schmiermittel für dieselben Temperaturen freigegeben ist.
Der Käfig aus Stahlblech hält die einzelnen Nadelrollen auf präzisem Abstand zueinander und führt sie parallel zur Drehachse. Dadurch wird ein Verkanten der Nadeln in der lastfreien Zone vermieden. Zugleich verringert der Käfig die Reibung, da sich benachbarte Wälzkörper nicht berühren können.
Da der Nadelkranz K50-57-18 ohne Ringe ausgeführt ist, dienen Welle und Gehäusebohrung unmittelbar als Laufbahn für die Wälzkörper. Beide Kontaktflächen müssen daher feinstbearbeitet, gehärtet und geometrisch exakt ausgeführt sein. Nur bei entsprechender Oberflächengüte erreicht die Nadelkranzlagerung ihre vorgesehene Lebensdauer.
Im Vergleich zu vollnadeligen Varianten enthält ein einreihiger Kranz mit Käfig weniger Wälzkörper, vermeidet jedoch die direkte Gleitreibung zwischen den Nadeln. Das ermöglicht einen ruhigeren Lauf und eignet sich besser für höhere Drehzahlen, da der Käfig die Nadelrollen achsparallel führt und die Erwärmung reduziert.
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