NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 50 | 0,96 € | 8,67 € |
| 100 | 1,44 € | 8,19 € |
Der Nadelkranz K50X55X13,5 von NKE Steyr bietet eine kompakte Radiallagerung mit den Maßen 50x55x13,5 mm für platzsparende Konstruktionen.
Der Nadelkranz K50X55X13,5 von NKE Steyr bildet eine eigenständige Baueinheit aus Nadelrollen und einem führenden Käfig. Die Bauform verzichtet konstruktionsbedingt auf Innen- und Außenringe. Dadurch bestimmt allein die Dicke der Nadelrollen die radiale Schnitthöhe des Lagers. Mit einem Innendurchmesser von 50 mm, einem Außendurchmesser von 55 mm und einer Breite von 13,5 mm ermöglicht diese Einheit besonders schlanke Wellenlagerungen bei reiner Radiallast.
Der Nadelkranz K50X55X13,5 kommt vor allem dort zum Einsatz, wo radialer Bauraum eng begrenzt ist und gleichzeitig hohe radiale Kräfte wirken. Durch den linienförmigen Kontakt der Nadelrollen verteilt das Lager Lasten gleichmäßig entlang der Berührungslinie. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie in kompakten Getriebekonstruktionen. Axialkräfte nimmt diese Bauart nicht auf. Treten Axiallasten im System auf, kombiniert die Konstruktion den Kranz mit separaten Axiallagern.
Da dieser Nadelkranz ohne eigene Ringe montiert wird, dienen Welle und Gehäusebohrung unmittelbar als innere und äußere Wälzkörperlaufbahn. Die Kontaktflächen der Anschlusskonstruktion verlangen daher eine sorgfältige spanende Bearbeitung sowie eine entsprechende Härtung. Nur gehärtete und feingeschliffene Gegenflächen erlauben eine saubere Führung der Nadeln und verringern den Verschleiß im Betrieb. Die seitliche Führung des Käfigs erfolgt über stirnseitige Anlaufflächen an Wellenschultern oder Sicherungsringen.
Dieses Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 50 mm, einen Außendurchmesser von 55 mm und eine Käfigbreite von 13,5 mm. Das Maß von 50 mm entspricht dem Hüllkreisdurchmesser der inneren Rollenfläche, während 55 mm den äußeren Hüllkreis beschreibt. Die Differenz beider Maße definiert die geringe radiale Bauhöhe des Nadelkranzes.
Der Käfig hält die Nadelrollen auf Abstand und führt sie achsparallel zur Wellenachse. Dadurch verhindert die Konstruktion den direkten Kontakt benachbarter Nadeln, was die Reibung mindert und die Temperaturentwicklung bremst. Zugleich trägt die Führung dazu bei, dass die Rollen beim Durchlaufen der lastfreien Zone nicht schränken oder verkanten.
Nein, ein radialer Nadelkranz nimmt ausschließlich Radialkräfte auf. Das Lager fungiert als reines Loslager, wodurch sich thermische Längenänderungen der Welle ungehindert ausgleichen. Treten in der Lagerstelle zusätzlich axiale Schnittkräfte auf, müssen Anlaufscheiben, Axial-Nadellager oder andere axiale Führungselemente die Längskräfte separat abstützen.
Weil Innen- und Außenring fehlen, fungieren Welle und Bohrung direkt als Wälzlagerlaufbahnen. Konstrukteure müssen diese Flächen härten und mit präzisen Schleifverfahren fertigen, damit die Wälzkörper vibrationsarm abrollen. Eine zu raue oder weiche Oberfläche führt zu vorzeitigem Abrieb und beeinträchtigt die Funktion der Lagerstelle maßgeblich.
Die tatsächliche Lagerluft hängt direkt von den gefertigten Toleranzen der Welle und des Gehäuses ab. Da keine werkseitigen Ringe vorhanden sind, definiert die Passungswahl von Wellendurchmesser und Gehäusebohrung das Betriebsspiel. Konstrukteure passen das Spiel durch die gezielte Abstimmung beider Anschlussmaße an die jeweiligen Betriebsbedingungen an.
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