KOYO
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Der Nadelkranz K18X24X12 H von JTEKT-KOYO bietet eine kompakte radiale Lagerung bei 18 mm Bohrung, 24 mm Außendurchmesser und 12 mm Breite.
Der Nadelkranz K18X24X12 H stellt eine einbaufertige Baueinheit dar, die aus einem formstabilen Käfig und präzise geführten Nadelrollen besteht. Dieses Wälzlager verzichtet konstruktionsbedingt auf eigene Innen- und Außenringe, wodurch Sie minimale radiale Bauhöhen realisieren können. Die Lagerung stützt sich direkt auf der gehärteten Welle sowie der Gehäusebohrung ab. Durch den Linienkontakt der zylindrischen Rollen nimmt die Komponente Radialkräfte auf geringem Bauraum auf.
Der Nadelkranz K18X24X12 H eignet sich vorrangig für Konstruktionen, bei denen hoher radialer Bauraummangel herrscht, aber hohe radiale Lasten übertragen werden müssen. Da das Bauteil ausschließlich als reines Loslager fungiert, nimmt es ausschließlich radiale Kräfte auf. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Getriebestufen, Schwenkbewegungen oder Lagerungen mit begrenztem radialem Bauraum. Konstrukteure nutzen diese Bauart gern, um bewegte Massen zu reduzieren und gleichzeitig eine hohe Steifigkeit der gesamten Wellenlagerung zu erzielen.
Bei der Verwendung des Nadelkranzes K18X24X12 H dienen die Wellenoberfläche und die Gehäusebohrung unmittelbar als Laufbahnen für die Wälzkörper. Damit das Lager seine vorgesehene Tragfähigkeit und Lebensdauer erreicht, müssen diese Gegenlaufflächen gehärtet und feinstbearbeitet sein. Beachten Sie zudem, dass ein Nadelkranz keine axialen Führungskräfte aufnehmen kann. Planen Sie in der Konstruktion daher geeignete seitliche Anlaufflächen, Bunde oder Anlaufscheiben ein, um die Nadeln und den Käfig im Betrieb axial zu führen.
Die Baueinheit vereint einen formstabilen Käfig mit zylindrischen Nadelrollen, verzichtet jedoch auf Innen- und Außenringe. Bei Hauptabmessungen von 18 mm Innendurchmesser, 24 mm Außendurchmesser und 12 mm Breite ermöglicht sie radial platzsparende Lagerungen, sofern Welle und Gehäusebohrung als gehärtete Laufbahnen ausgeführt sind.
Mit einem Hüllkreisinnendurchmesser von 18 mm, einem Außendurchmesser von 24 mm und einer Breite von 12 mm beansprucht die Einheit minimalen radialen Bauraum. Die geringe radiale Bauhöhe erlaubt den Einsatz bei beengten Wandstärken oder Gehäuseverhältnissen.
Nein, ein Nadelkranz ist ausschließlich für die Aufnahme von Radialkräften konzipiert und dient als reines Loslager. Treten in der Lagerung zusätzliche Axialkräfte auf, müssen Sie diese durch separate Axiallager, Anlaufscheiben oder axiale Führungsflächen an Welle und Gehäuse konstruktiv aufnehmen lassen.
Da der Nadelkranz keine eigenen Ringe besitzt, laufen die Nadeln direkt auf Welle und Gehäuse. Beide Laufflächen müssen gehärtet, geschliffen und frei von Riefen sein, um vorzeitigen Verschleiß zu vermeiden. Zudem sollten Sie auf eine ausreichende Härtetiefe und präzise Formtoleranzen achten.
Der Käfig des Nadelkranzes benötigt eine seitliche Führung, um ein Auswandern während des Betriebs zu verhindern. Dies geschieht üblicherweise durch geschliffene Anlaufflächen an Gehäuseschultern, Wellenabsätzen, Sprengringen oder separat montierten gehärteten Bordscheiben, die an den Stirnseiten des Lagers anliegen.
Der Nadelkranz K18X24X12 H ist ein offenes Bauteil und verfügt über keine integrierten Dichtungen. Die Versorgung mit Schmierfett oder Schmieröl muss extern über die umgebende Konstruktion erfolgen, beispielsweise über Schmierbohrungen in der Welle, Tauchschmierung im Getriebegehäuse oder einen externen Ölkreislauf.