KOYO
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Der einreihige Nadelkranz K80X88X30 von JTEKT-KOYO führt Nadelrollen bauraumsparend direkt zwischen Welle und Gehäuse auf 80x88x30 mm.
Der Nadelkranz K80X88X30 ist ein einreihiges Wälzlager ohne Innen- und Außenring. Dieses Bauteil führt zylindrische Wälzkörper achsparallel und nutzt vorhandene Wellen sowie Gehäusebohrungen direkt als gehärtete Laufbahnen. Das Bauteil kommt bei reinen Radialbelastungen zum Einsatz, wenn im radialen Bauraum minimale Abmessungen gefordert sind. Durch die Maße von 80 mm Innendurchmesser und 88 mm Außendurchmesser bei 30 mm Breite beansprucht die Lagerstelle nur geringen Einbauraum.
Ein Nadelkranz ohne Innen- und Außenring erfordert gehärtete sowie geschliffene Gegenlaufflächen auf Welle und Gehäusebohrung. Da eigene Lagerringe entfallen, entspricht die radiale Bauhöhe dem Querschnitt der Nadelrollen. Diese Bauform spart radialen Bauraum und reduziert das Gewicht der gesamten Konstruktion. Der einreihige Nadelkranz K80X88X30 nimmt hohe Radialkräfte auf, verlangt jedoch eine formgenaue Fertigung der umgebenden Wellen- und Gehäuseflächen.
Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Nadelrollen achsparallel und hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand zueinander. Die Führung verringert die gegenseitige Reibung im Vergleich zu vollnadeligen Lagern und begünstigt einen ruhigen Lauf bei höheren Drehzahlen. Der Nadelkranz K80X88X30 deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ab. Bei der Konstruktion ist auf eine ausreichende Zufuhr von Schmiermittel sowie eine geeignete axiale Führung des Käfigs über Anlaufflächen zu achten.
Der einreihige Nadelkranz K80X88X30 besteht aus einem Käfig und zylindrischen Nadelrollen ohne Ringe. Er nutzt Welle und Gehäusebohrung unmittelbar als Laufbahnen, wodurch die radiale Bauhöhe minimal bleibt. Mit den Maßen 80 mm Bohrung, 88 mm Außendurchmesser und 30 mm Breite eignet er sich für radial belastete Lagerstellen mit beengtem Bauraum.
Da dieser Nadelkranz ohne eigene Laufringe montiert wird, übernehmen Welle und Aufnahmebohrung die Funktion der Ringe. Die Laufflächen erfordern eine gehärtete und feingeschliffene Oberfläche, um den Wälzkörperkontakt sachgerecht aufzunehmen. Zusätzlich ist eine axiale Führung des Stahlblechkäfigs durch entsprechende Gehäuseschultern oder seitliche Anlaufscheiben vorzusehen.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad. Begrenzt wird dieser Bereich durch den Werkstoff des Stahlblechkäfigs sowie das jeweils eingesetzte Schmiermittel. Für den Betrieb sind Schmierstoffe zu wählen, die innerhalb dieser thermischen Spanne ihre Schmierfähigkeit beibehalten.
Im Gegensatz zu vollnadeligen Ausführungen hält der Stahlblechkäfig die Nadelrollen auf konstantem Abstand zueinander. Dies verhindert die direkte Gleitreibung benachbarter Wälzkörper und reduziert die Wärmeentwicklung im Betrieb. Dadurch eignet sich der Nadelkranz K80X88X30 für höhere Drehzahlen bei geführter, achsparalleler Bewegung der Nadeln.
Als offenes Wälzlager ohne integrierte Dichtungen benötigt der Nadelkranz eine externe Abdichtung über die umgebende Konstruktion. Externe Dichtringe oder Labyrinthdichtungen schützen die Kontaktflächen vor eindringendem Schmutz sowie Feuchtigkeit und halten das Schmiermittel in der Lagerstelle.
Die resultierende Lagerluft hängt nicht vom Nadelkranz ab, sondern entsteht erst beim Einbau durch die Maßtoleranzen von Welle und Gehäuse. Durch die gezielte Passungswahl der Gegenlaufflächen legen Konstrukteure das radiale Betriebsspiel passend für den geplanten Betriebszustand fest.