KOYO
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Der Nadelkranz K68X74X30 CH führt Wälzkörper platzsparend bei 68 mm Bohrung, 74 mm Außendurchmesser und 30 mm Breite.
Der Nadelkranz K68X74X30 CH von JTEKT-KOYO ist ein einreihiger Wälzkörpersatz für Konstruktionen mit minimalem radialem Bauraum. Das Bauteil verzichtet auf eigene Laufringe und nutzt stattdessen gehärtete Wellen- sowie Gehäuselaufbahnen direkt. Dadurch ermöglicht das Wälzlager eine tragfähige Lagerung bei einem Innendurchmesser von 68 mm, einem Außendurchmesser von 74 mm und einer Breite von 30 mm. Konstruktionen profitieren von dieser Ausführung vor allem dort, wo kompakte Abmessungen bei radialer Kraftaufnahme erforderlich sind.
Dieser Nadelkranz eignet sich für radiale Lagerungen, bei denen der Einbauraum in der Höhe begrenzt ist. Da die Nadeln unmittelbar auf der Welle und in der Gehäusebohrung abrollen, entfällt der Platzbedarf für Innen- oder Außenringe. Die einreihige Ausführung führt die Wälzkörper achsparallel und nimmt reine Radiallasten auf. Voraussetzung für den Betrieb ist, dass die jeweiligen Gegenflächen auf der Welle und im Gehäuse gehärtet sowie feingeschliffen ausgeführt sind.
Der gehärtete Stahlkäfig trennt die einzelnen Nadelrollen voneinander und verhindert die gegenseitige Berührung benachbarter Wälzkörper im Betrieb. Diese Führung mindert Reibung sowie Erwärmung im Vergleich zu vollnadeligen Ausführungen. Zudem stabilisiert der Käfig die Wälzkörper beim Durchlauf der lastfreien Zone. Ausgelegt ist die Konstruktion für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad. Externe Schmierstellen und eine passende Umgebungsabdichtung dienen der kontinuierlichen Versorgung und dem Schutz der Laufbahnen.
Als einreihiger Wälzkörpersatz mit gehärtetem Stahlkäfig weist die Ausführung 68 mm Innen-, 74 mm Außendurchmesser und 30 mm Breite auf. Gefertigt von JTEKT-KOYO, kommt das Bauteil ohne Ringe aus. Dadurch erfordert die Lagerung präzise gehärtete und geschliffene Gegenflächen auf Welle und Gehäuse als direkte Laufbahnen.
Der Nadelkranz weist eine Bohrung beziehungsweise einen Hüllkreisdurchmesser innen von 68 mm auf. Der Außendurchmesser misst 74 mm und die Baubreite beträgt 30 mm. Die radiale Bauhöhe ergibt sich somit aus der Nadelrollendicke von 3 mm, was besonders platzsparende Konstruktionen im industriellen Bereich unterstützt.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad. Innerhalb dieser Grenzwerte behalten der gehärtete Stahlkäfig und die Wälzkörper ihre Maßhaltigkeit. Bei der Auslegung der Betriebstemperatur sollten Sie zusätzlich das gewählte Schmiermittel berücksichtigen, da Schmierstoffe die thermische Belastbarkeit der Gesamtlagerung begrenzen können.
Bauartbedingt werden Nadelkränze ohne integrierte Dichtungen gefertigt, um eine möglichst geringe radiale Aufbauhöhe zu erzielen. Der Schmierstoff verbleibt im Lager, indem anliegende Gehäuseteile mit externen Dichtringen abgedichtet werden. Diese Bauweise erlaubt zudem eine flexible Auslegung der Schmierstoffzufuhr im System.
Im Nadelkranz hält der Käfig die Nadeln auf festem Abstand und führt sie achsparallel durch die lastfreie Zone. Dies mindert die Gleitreibung zwischen den Wälzkörpern. Vollnadelige Lagerungen fassen zwar mehr Wälzkörper für höhere Lasten, neigen jedoch zu größerer Reibungserwärmung, weshalb Nadelkränze für höhere Drehzahlen ausgelegt sind.
Weil Nadelkränze ohne Innenring montiert werden, dient die Welle direkt als Wälzkörperlaufbahn. Die Oberfläche der Welle muss gehärtet, feingeschliffen und frei von Beschädigungen sein. Nur mit einer gehärteten Lauffläche erreichen die Nadeln ihre vorgesehene Lebensdauer und wälzen verschleißarm im Gehäuse ab.