KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Der Nadelkranz K55X60X30 FH von JTEKT-KOYO bietet eine platzsparende Radiallagerung mit gehärtetem Stahlblechkäfig für Wellendurchmesser von 55 mm bei 30 mm Baubreite.
Der Nadelkranz K55X60X30 FH führt zylindrische Wälzkörper achsparallel auf engstem radialem Raum. Die Ausführung besitzt eine Bohrung von 55 mm, einen Außendurchmesser von 60 mm sowie eine Breite von 30 mm. Ohne eigene Ringe nutzt die Einheit Welle und Gehäuse direkt als Wälzkörperlaufbahnen. JTEKT-KOYO stattet diesen einreihigen Kranz mit einem gehärteten Stahlblechkäfig aus. Die Ausführung eignet sich für Industrieanwendungen mit begrenztem Einbauraum, in denen eine tragfähige Baugruppe für hohe Radialkräfte benötigt wird.
Konstrukteure nutzen den Nadelkranz K55X60X30 FH, wenn Wälzlager mit Innen- und Außenringen den radialen Bauraum überschreiten würden. Die Baugruppe findet vor allem in Getrieben und kompakten Wellenführungen Anwendung. Da die Nadeln unmittelbar auf der gehärteten Welle sowie im Gehäuse abrollen, bleibt die radiale Bauhöhe minimal. Dies ermöglicht kompakte Gehäuseabmessungen bei gleichzeitig hoher Steifigkeit der gesamten Wellenlagerung im Maschinen- und Anlagenbau.
Der gehärtete Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf festem Abstand und dient dazu, den direkten Kontakt der Nadelrollen zu vermeiden. Diese Führung unterstützt einen vibrationsarmen Lauf und mindert den internen Verschleiß bei wechselnden Drehzahlen. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius, wodurch die Einheit gängige thermische Belastungen in Industrieantrieben abdeckt. Bei der Konstruktion ist zu beachten, dass die Gegenlaufbahnen auf Welle und Gehäuse gehärtet und geschliffen ausgeführt sein müssen.
Der Nadelkranz weist einen Innendurchmesser von 55 mm, einen Außendurchmesser von 60 mm und eine Gesamtbreite von 30 mm auf. Diese Abmessungen ermöglichen eine besonders flache Lagerung direkt auf der 55-mm-Welle, ohne zusätzlichen Bauraum für Innen- oder Außenringe zu beanspruchen.
Als reiner Nadelkranz besteht die Einheit ausschließlich aus den Wälzkörpern und dem führenden Käfig. Die Laufbahnen werden direkt von der Welle und der Gehäusebohrung gebildet. Dieses Konstruktionsprinzip spart radiale Bauhöhe sowie Bauteilgewicht ein. Um einen einwandfreien Lauf zu erzielen, müssen Welle und Gehäusebohrung gehärtet sowie feinbearbeitet sein.
Der Hersteller JTEKT-KOYO gibt für dieses Lager einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius an. Der gehärtete Stahlblechkäfig bleibt in dieser Spanne formstabil und hält die Nadelrollen in ihrer Spur. Für den kontinuierlichen Betrieb empfiehlt sich die Wahl eines Schmierstoffs, dessen Viskosität und thermische Beständigkeit auf diese Einsatzgrenzen abgestimmt sind.
Der Käfig trennt die Wälzkörper und führt sie achsparallel durch die Lastzone. Dadurch wird vermieden, dass sich benachbarte Nadeln berühren und Reibungsverluste erzeugen. Die Oberflächenhärtung des Stahlblechs sorgt für Beständigkeit gegen Verschleiß, wodurch der Kranz auch wechselnde Drehzahlen und dynamische Beschleunigungskräfte aufnehmen kann.
Eine einreihige Ausführung fasst eine durchgehende Reihe von Nadelrollen in einem einzigen Käfigelement zusammen. Mit einer Breite von 30 mm stützt dieser Kranz Radialkräfte gleichmäßig ab. Beim Einbau schieben Sie den Kranz direkt auf den vorgesehenen Wellensitz, wobei seitliche Anlaufflächen oder Sprengringe die axiale Führung der Baugruppe übernehmen.
Nadelkränze sind offene Konstruktionen ohne integrierte Dichtungen, weshalb sie extern mit Öl oder Wälzlagerfett versorgt werden müssen. Das Schmiermittel kann ungehindert durch die offenen Käfigtaschen an die Kontaktstellen von Nadeln und Laufbahnen gelangen. Für die Konstruktion empfiehlt sich eine geeignete Gehäusedichtung, um das Schmiermittel im Lagerraum zu halten.