KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 5% | 18,49 € |
| 25 | 10% | 17,53 € |
| 50 | 15% | 16,55 € |
Der einreihige Nadelkranz K50X55X13.5 H von JTEKT-KOYO ermöglicht mit 50x55x13,5 mm kompakte radiale Lagerungen auf gehärteten Wellenlaufbahnen.
Der Nadelkranz K50X55X13.5 H von JTEKT-KOYO ist ein einreihiger Wälzkörpersatz für Konstruktionen mit geringem radialem Bauraum. Das Bauteil führt die Nadelrollen achsparallel in einem gehärteten Stahlkäfig und nutzt Welle sowie Gehäusebohrung direkt als Laufbahn. Mit Abmessungen von 50 mm Bohrung, 55 mm Außendurchmesser und 13,5 mm Breite eignet sich dieser Kranz für Baugruppen im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad. Das montagefertige Element dient der Führung rotierender Maschinenteile.
Dieses Lagerbauteil kommt vor allem dort zum Zug, wo Gehäuse und Welle gehärtet sowie geschliffen sind und kein Platz für massive Lagerringe bleibt. Typische Einsatzfelder finden sich in Getriebekonstruktionen sowie kompakten Radiallagersitzen des Maschinenbaus. Durch das Fehlen von Innen- und Außenring baut der Nadelkranz radial niedrig und nimmt Radialkräfte auf engem Raum auf. Konstruktionen profitieren von geringem Gewicht bei gleichzeitig kontrollierter Temperaturentwicklung im zulässigen Bereich bis +120 Grad.
Der gehärtete Stahlkäfig hält die Nadelrollen des einreihigen Kranzes auf Abstand und trennt die Wälzkörper voneinander. Dies verringert Reibung sowie Verschleiß und erlaubt höhere Drehzahlen im Vergleich zu vollrolligen Ausführungen. Bei der Konstruktion ist darauf zu achten, dass die Gegenlaufflächen auf Welle und Gehäuse die erforderliche Härte sowie Oberflächengüte aufweisen. Das Passungsspiel der umgebenden Bauteile bestimmt das effektive Betriebsspiel der Lagerung.
Dieser Nadelkranz verfügt über einen Innendurchmesser von 50 mm, einen Außendurchmesser von 55 mm und eine Baubreite von 13,5 mm. Aus der Differenz zwischen Außen- und Innendurchmesser resultiert eine sehr niedrige radiale Bauhöhe. Damit beansprucht die einreihige Einheit minimalen Einbauraum in der umgebenden Baugruppe.
Ein Nadelkranz besteht aus den Nadelrollen und dem führenden Käfig, besitzt also weder Innen- noch Außenring. Die Welle und das Gehäuse dienen direkt als Laufbahnen für die Wälzkörper. Durch diesen Aufbau sparen Konstruktionen Bauraum sowie Gewicht ein, erfordern jedoch gehärtete und feinstbearbeitete Laufflächen an den angrenzenden Bauteilen.
Der gehärtete Stahlkäfig führt die Wälzkörper achsparallel und hält die einzelnen Nadeln auf gleichmäßigem Abstand zueinander. Dies vermeidet den direkten Kontakt benachbarter Nadeln, wodurch die Reibung sinkt und höhere Drehzahlen als bei vollrolligen Lagerungen möglich sind. Die Härtung des Stahls erhöht die mechanische Widerstandsfähigkeit des Käfigs.
Die zulässige Betriebstemperatur dieses Kranzes reicht von -20 bis +120 Grad. Innerhalb dieses thermischen Fensters behält der Stahlkäfig seine Formstabilität und führt die Nadelrollen achsparallel. Für den Betrieb ist der Schmierstoff auf diesen Temperaturbereich sowie auf die Betriebsbedingungen der Maschine abzustimmen.
Da Nadelkränze als offene Einheiten ohne Dichtungen ausgeführt sind, erfolgt die Schmierung über das Schmiersystem der Maschine oder über Fett im Gehäuse. Um Schmierstoffverluste zu vermeiden und Fremdkörper abzuhalten, werden separate Dichtelemente wie Wellendichtringe in die umgebende Konstruktion integriert.
Da Welle und Gehäusebohrung als direkte Laufbahnen fungieren, müssen diese Oberflächen gehärtet und feinstbearbeitet ausgeführt sein. Unzureichende Härte führt zu vorzeitigem Verschleiß der Bauteile. Über die Maßtoleranzen der Welle und Gehäusebohrung wird zudem das gewünschte radiale Betriebsspiel der Lagerstelle festgelegt.