KOYO
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Der Nadelkranz K42X47X13 H von JTEKT-KOYO bietet eine kompakte Radialführung mit den Maßen 42x47x13 mm für wälzgelagerte Wellen und Gehäuse.
Der Nadelkranz K42X47X13 H von JTEKT-KOYO dient als einreihiger Wälzkörperkranz für Konstruktionen mit minimalem radialem Bauraum. Mit einem Innendurchmesser von 42 mm, einem Außendurchmesser von 47 mm und einer Breite von 13 mm rollen die Nadeln direkt auf gehärteten Wellen- und Gehäuselaufbahnen ab. Durch diese direkte Führung eignet sich das Wälzlager besonders für platzkritische Baugruppen im Maschinen- und Getriebebau. Die Ausführung bildet eine einbaufertige Einheit zur Aufnahme radialer Lasten.
Konstrukteure nutzen den Nadelkranz K42X47X13 H vor allem dort, wo bei hoher radialer Belastbarkeit nur sehr geringe radiale Bauhöhen zur Verfügung stehen. Typische Einsatzbereiche sind kompakte Lagerungen in Getrieben und Baugruppen mit gehärteten Gegenlaufflächen. Die achsparallele Führung der Nadeln im Kranz wirkt dem Schränken der Wälzkörper in unbelasteten Zonen entgegen. Dadurch erlaubt das Lager auch bei schnellen Drehbewegungen einen gleichmäßigen Lauf und nimmt dynamische Radialkräfte auf.
Der integrierte, gehärtete Stahlkäfig hält die Wälzkörper auf definiertem Abstand und mindert die Reibung zwischen den einzelnen Nadeln. Diese Ausführung ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Bei der Auslegung ist darauf zu achten, dass Welle und Gehäusebohrung entsprechend gehärtet und geschliffen sind, da sie als direkte Laufbahnen dienen. Auch die Wahl des passenden Schmierstoffs richtet sich nach den Betriebsbedingungen und der Umgebungstemperatur der Lagerstelle.
Mit einem Innendurchmesser von 42 mm, einem Außendurchmesser von 47 mm und einer Baubreite von 13 mm weist der Nadelkranz eine sehr geringe radiale Bauhöhe auf. Diese kompakten Abmessungen machen das Bauteil zur passenden Wahl, wenn im Gehäuse kein Platz für klassische Ringlager vorhanden ist.
Ein Nadelkranz besteht lediglich aus den Nadelrollen und dem führenden Käfig, besitzt also weder Innen- noch Außenring. Die Wälzkörper laufen unmittelbar auf der Welle sowie in der Gehäusebohrung. Dadurch sparen Sie Bauraum und Gewicht ein. Voraussetzung für den Einsatz ist jedoch, dass die Gegenlaufflächen gehärtet und feinbearbeitet sind.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -20 bis +120 Grad. Innerhalb dieses Temperaturfensters behält der gehärtete Stahlkäfig seine Formstabilität. Achten Sie bei der Konstruktion darauf, dass das verwendete Schmierfett oder Schmieröl ebenfalls für die vorgesehenen Betriebstemperaturen in der Lagerstelle freigegeben ist.
Der Käfig führt die Nadelrollen achsparallel und verhindert die direkte Berührung benachbarter Wälzkörper. Dies reduziert die Reibung im Betrieb und wirkt einem Schränken der Nadeln entgegen. Durch die Härtung des Stahls widersteht der Käfig mechanischen Beanspruchungen und unterstützt einen ruhigen Lauf auch bei wechselnden Drehzahlen.
Da der Nadelkranz ohne eigene Laufringe auskommt, müssen Welle und Aufnahmebohrung als Wälzlagerlaufbahnen dienen. Diese Oberflächen erfordern eine ausreichende Härte sowie eine feine Oberflächengüte, um vorzeitigen Verschleiß zu vermeiden. Zudem sollten Sie die seitliche Führung des Kranzes durch passende Anlaufflächen oder Wellenschultern konstruktiv berücksichtigen.
Dieses Bauteil besitzt keine integrierten Dichtungen und wird über die Schmierstoffversorgung der umgebenden Baugruppe versorgt. Sie können je nach Drehzahl und Belastung Schmierfett oder Schmieröl einsetzen. Eine kontinuierliche Schmierstoffzufuhr schützt die ungedeckten Rollen vor Trockenlauf und leitet entstehende Betriebswärme aus der Kontaktzone ab.