KOYO
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Der Nadelkranz K35X45X20 FH von JTEKT-KOYO bietet eine platzsparende Lagerung für 35 mm Wellendurchmesser bei minimalem radialem Bauraum.
Der Nadelkranz K35X45X20 FH führt Nadelrollen in einem einreihigen Kranz und ermöglicht tragfähige Lagerungen auf engem Raum. Da dieses Wälzlager ohne eigene Ringe auskommt, dient die Welle direkt als innere und die Gehäusebohrung als äußere Laufbahn. Mit einer Bohrung von 35 mm, einem Außendurchmesser von 45 mm und einer Breite von 20 mm eignet sich die Ausführung für kompakte Baugruppen im Maschinenbau. Das Bauteil von JTEKT-KOYO deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ab.
Konstrukteure wählen diesen einreihigen Nadelkranz vor allem dann, wenn Lager mit Innen- und Außenring aus Platzgründen nicht montiert werden können. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Getriebestufen und drehenden Wellenanordnungen. Durch die präzise Führung der Nadelrollen wirkt der Kranz einem Schränken der Wälzkörper entgegen. Mit diesem Nadelkranz entsteht eine steife Lagerstelle bei geringem radialem Einbauraum.
Der integrierte gehärtete Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf Abstand und trennt die Nadeln, wodurch die Reibung zwischen benachbarten Rollen minimiert wird. Diese Käfigbauform widersteht mechanischen Belastungen und unterstützt den Einsatz im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad. Bei der Auslegung der Lagerstelle sollten die Laufbahnen auf Welle und Gehäuse gehärtet und geschliffen ausgeführt sein.
Die Konstruktion kombiniert einen einreihigen Nadelrollensatz mit einem gehärteten Stahlblechkäfig und verzichtet auf eigene Ringe. Die radiale Bauhöhe entspricht exakt dem Nadeldurchmesser, wodurch sich besonders kompakte Lagerstellen realisieren lassen.
Mit 35 mm Innendurchmesser, 45 mm Außendurchmesser und 20 mm Breite bestimmt das Bauteil unmittelbar die Dimensionierung der Welle sowie der umgebenden Gehäusebohrung.
Zugelassen ist der Nadelkranz für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad. Innerhalb dieser Grenzen behält der gehärtete Stahlblechkäfig seine Festigkeit und führt die Rollen formstabil.
Da keine eigenen Laufringe vorhanden sind, laufen die Nadeln direkt auf den angrenzenden Bauteilen. Welle und Gehäusebohrung müssen gehärtet sowie feinstbearbeitet sein, um Verschleiß zu vermeiden.
Geführte Nadeln in separaten Käfigtaschen vermeiden den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander und verringern die Wärmeentwicklung. Vollnadelige Lager bieten zwar höhere Tragzahlen, eignen sich aber weniger für höhere Drehzahlen.