INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,67 € | 12,68 € |
| 50 | 1,34 € | 12,01 € |
| 100 | 2,00 € | 11,35 € |
Der zweireihige Nadelkranz K26-30-22 -ZW von INA bietet hohe radiale Tragfähigkeit bei minimalem radialem Bauraum mit den Abmessungen 26x30x22 mm.
Der Nadelkranz K26-30-22 -ZW ist ein kompaktes Wälzlager von INA für Konstruktionen mit stark begrenztem Bauraum. Das Bauteil führt Wälzkörper direkt zwischen einer gehärteten Welle und der Gehäusebohrung, wodurch Innen- sowie Außenring entfallen. Mit 26 mm Bohrung, 30 mm Außendurchmesser und 22 mm Breite nimmt die zweireihige Ausführung hohe Radialkräfte auf. Ein integrierter Stahlblechkäfig führt die Nadelrollen achsparallel und erlaubt den Einsatz in einem Temperaturbereich von -20 bis +150 °C.
Konstruktionen mit minimalem radialem Einbauraum profitieren von dieser Bauform. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Baugruppen und Wellenlagerungen im allgemeinen Maschinenbau, bei denen gehärtete Wellen direkt als innere Wälzkörperlaufbahn dienen. Durch die zweireihige Bauweise verteilt sich die wirkende Radiallast auf zwei nebeneinanderliegende Rollenreihen. Das erhöht die Belastbarkeit gegenüber einreihigen Nadelkränzen gleicher Bauhöhe, ohne den Außendurchmesser von 30 mm vergrößern zu müssen.
Das Nachsetzzeichen ZW kennzeichnet die zweireihige Rollenanordnung, die speziell für erhöhte Radiallasten bei kompakter Geometrie ausgelegt ist. Der formstabile Stahlblechkäfig hält die Nadelrollen exakt auf Abstand, verringert gegenseitige Reibung und führt die Wälzkörper geordnet durch die lastfreie Zone. Da Nadelkränze ohne eigene Ringe arbeiten, müssen die umgebenden Laufbahnen auf Welle und Gehäuse gehärtet und geschliffen sein. Bei passender Oberflächenbeschaffenheit erzielen Sie eine steife, bauraumsparende Lagerung.
Die Einheit besitzt eine Bohrung von 26 mm, einen Außendurchmesser von 30 mm und eine Baubreite von 22 mm. Die radiale Bauhöhe entspricht lediglich dem Durchmesser der Wälzkörper. Dies ermöglicht eine flache Konstruktion, die direkt zwischen der gehärteten Welle und der umgebenden Gehäusebohrung montiert wird.
Die Kennzeichnung ZW weist auf einen zweireihigen Nadelkranz hin. Im Vergleich zur einreihigen Variante führt der Käfig zwei Nadelreihen parallel nebeneinander. Diese Konstruktion vergrößert die lasttragende Kontaktfläche und erlaubt die Aufnahme höherer Radialkräfte bei unverändert schlanker radialer Bauhöhe.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -20 bis +150 °C. Der verbaute Stahlblechkäfig bietet eine solide thermische Beständigkeit über diesen gesamten Bereich hinweg. Für den kontinuierlichen Betrieb ist darauf zu achten, dass auch der gewählte Schmierstoff für die vorherrschenden Betriebstemperaturen der Anwendung freigegeben ist.
Weil der Nadelkranz ohne Innen- und Außenring auskommt, dienen Welle und Gehäusebohrung unmittelbar als Wälzkörperlaufbahnen. Für einen einwandfreien Betrieb müssen beide Kontaktflächen gehärtet sowie feingeschliffen ausgeführt sein. Die exakte Maßhaltigkeit der Welle und des Gehäuses bestimmt das resultierende Lagerspiel der Baugruppe.
Der Käfig aus Stahlblech verbindet mechanische Festigkeit mit geringem Baugewicht. Er führt jede Nadelrolle achsparallel durch die lastfreie Zone und verhindert den direkten Kontakt benachbarter Wälzkörper. Dies reduziert innere Reibungsverluste, unterstützt höhere Drehzahlen als vollrollige Lagervarianten und widersteht industriellen Schmierstoffen.
Der Einbau erfolgt durch gleichmäßiges Führen auf die Welle oder in die Gehäusebohrung ohne punktuelle Schläge auf den Käfig. Da die offene Konstruktion keine integrierten Dichtungen besitzt, ist eine externe Gehäuseabdichtung gegen Schmutz sowie eine kontinuierliche Schmierung mit passendem Wälzlagerfett oder Öl erforderlich.
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