INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,37 € | 7,01 € |
| 50 | 0,74 € | 6,64 € |
| 100 | 1,11 € | 6,27 € |
Der Nadelkranz K30-35-13 von INA bietet eine radial kompakte Lagerung für Wellen mit 30 mm Durchmesser bei 13 mm Baubreite.
Der Nadelkranz K30-35-13 von INA fungiert als einreihige Wälzkörpereinheit für Konstruktionen mit geringem radialem Bauraum. Da Innen- und Außenring entfallen, laufen die zylindrischen Nadeln direkt auf der gehärteten Welle sowie in der Gehäusebohrung. Diese Bauform beansprucht radial lediglich die Nadelhöhe von 2,5 mm bei einem Außendurchmesser von 35 mm. Das System bildet eine belastbare Lösung für platzsparende Wellenlagerungen im Maschinenbau.
Konstrukteure nutzen diesen Wälzkörperkranz vor allem dort, wo bei begrenztem Bauraum hohe radiale Kräfte aufgenommen werden müssen. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Bauräumen, deren Umgebungsbauteile gehärtete und geschliffene Laufbahnen aufweisen. Das Bauteil führt die Nadeln parallel zur Achse und ermöglicht gegenüber vollnadeligen Ausführungen höhere Drehzahlen, da sich benachbarte Wälzkörper durch den Käfig nicht berühren.
Der formstabile Stahlblechkäfig trennt die Wälzkörper voneinander und führt sie auch in der lastfreien Zone parallel zur Drehachse. Dadurch sinkt die innere Reibung, was die Wärmeentwicklung im Betrieb reduziert. Zudem hält der Käfig die Nadeln zusammen, was die Handhabung bei der Montage vereinfacht. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius.
Das Bauteil besitzt einen Innendurchmesser von 30 mm, einen Außendurchmesser von 35 mm sowie eine Breite von 13 mm. Die radiale Bauhöhe beträgt somit exakt 2,5 mm. Diese Abmessungen bestimmen die erforderliche Dimensionierung der Welle sowie der aufnehmenden Gehäusebohrung für eine funktionsfähige Lagerstelle.
Die Nadelrollen rollen unmittelbar auf der Oberfläche der Welle und in der Gehäusebohrung ab. Damit die Wälzkörper verschleißarm arbeiten, müssen die Gegenlaufflächen gehärtet und feinstbearbeitet sein. Durch den Verzicht auf eigene Ringe bleibt der Außendurchmesser mit 35 mm bei einer 30-mm-Welle radial besonders schlank.
Der zulässige Einsatzbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Innerhalb dieser Spanne behält der Stahlblechkäfig seine mechanische Festigkeit und Formstabilität. Für den dauerhaften Betrieb muss der gewählte Schmierstoff, ob Schmierfett oder Getriebeöl, ebenfalls für das jeweilige Temperaturniveau der Anlage spezifiziert sein.
Er trennt die Nadelrollen und verhindert den direkten Kontakt aneinanderliegender Wälzkörper. Auf diese Weise vermindert der Käfig Reibung und leitet die Nadeln parallel zur Lagerachse. Gleichzeitig sichert er die Rollen als montagefertige Einheit, was den Einbau in Wellen- und Getriebekonstruktionen erleichtert.
Bei vollnadeligen Ausführungen liegen die Rollen aneinander an, was unter Drehbewegung zu gegenläufiger Gleitreibung führt. Der einreihige Nadelkranz führt jede Rolle in einer eigenen Käfigtasche. Dadurch eignet sich dieses Modell für höhere Drehzahlen und erzeugt weniger Reibungswärme als eine vollnadelige Variante gleicher Abmessung.
Da der Nadelkranz keine eigenen Borde besitzt, übernehmen angrenzende Maschinenteile die seitliche Führung. Gehäuseschultern, Wellenabsätze oder gehärtete Anlaufscheiben begrenzen das axiale Spiel der Bauteile. Die Anlaufflächen müssen ausreichend fein bearbeitet sein, um Reibung an den Stirnseiten des Stahlblechkäfigs zu minimieren.
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