INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,76 € | 14,52 € |
| 25 | 1,52 € | 13,76 € |
| 50 | 2,28 € | 13,00 € |
Der einreihige Nadelkranz K40-47-18 von INA bietet eine kompakte Wälzführung für Wellen mit 40 mm Durchmesser bei minimalem radialem Bauraum.
Mit dem Nadelkranz K40-47-18 realisieren Sie hoch belastbare Lagerungen auf engstem Raum. Da die Wälzkörper ohne eigene Ringe unmittelbar auf Welle und Gehäusebohrung abrollen, entspricht die radiale Bauhöhe exakt dem Nadeldurchmesser. Die präzise gefertigte Einheit aus Nadelrollen und Führungskäfig eignet sich vor allem für Konstruktionen, bei denen gehärtete und geschliffene Laufflächen bereits vorliegen. Sie erhalten einbaufertige Bauteile für anspruchsvolle mechanische Baugruppen.
Haupteinsatzgebiet dieses Bauteils sind radiale Lagerungsstellen im allgemeinen Maschinenbau, bei denen Bauraum und bewegte Massen minimiert werden müssen. Weil die Nadelrollen achsparallel geführt werden, nimmt der Kranz beträchtliche radiale Kräfte bei geringem Platzbedarf auf. Die direkte Lagerung bietet sich vor allem dort an, wo klassische Nadellager mit festem Außenring aus Gewichts- oder Platzgründen nicht integriert werden können.
Der formstabile Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auch bei Beschleunigungen und schnellen Drehbewegungen spurtreu in der Achse. Durch diese Führung berühren sich benachbarte Nadeln nicht, wodurch unnötige Reibung und Erwärmung im Betrieb vermieden werden. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Für eine einwandfreie Funktion müssen die Gegenlaufflächen auf Welle und Gehäuse als gehärtete Wälzlagerlaufbahnen ausgeführt sein.
Dieser einreihige Nadelkranz besitzt einen Bohrungsdurchmesser von 40 mm, einen Außendurchmesser von 47 mm und eine axiale Breite von 18 mm. Da Innen- und Außenring fehlen, bestimmen diese Maße unmittelbar den benötigten Wellendurchmesser und die Aufnahmebohrung im Gehäuse.
Ein widerstandsfähiger Stahlblechkäfig hält die einzelnen Nadelrollen auf Abstand und führt sie achsparallel zur Rotationsachse. Dies verhindert Schränken der Nadeln in der lastfreien Zone und reduziert die Reibung im Vergleich zu vollnadeligen Ausführungen messbar.
Da der Nadelkranz ohne eigene Laufringe montiert wird, dienen Welle und Gehäusebohrung direkt als Laufbahnen. Diese Oberflächen müssen für den Dauerbetrieb entsprechend gehärtet, feingeschliffen und sauber fluchtend gefertigt sein, um vorzeitigen Verschleiß zu vermeiden.
Dank der Ganzmetallbauweise mit Stahlblechkäfig ist das Lager für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Die tatsächliche Grenze der Anwendung hängt im Betrieb zusätzlich von der thermischen Stabilität des gewählten Schmiermittels ab.
Das offene Bauteil erfordert eine Schmierung über das umgebende System, üblicherweise durch Schmieröl im Gehäuse oder ein passendes Wälzlagerfett. Eine ausreichende Schmierstoffversorgung schützt die Kontaktflächen vor Mischreibung und führt entstehende Wärme effektiv ab.
Ein klassisches Nadellager verfügt in der Regel über einen spanlos geformten oder massiven Außenring, teilweise auch über einen Innenring. Der Nadelkranz besteht dagegen ausschließlich aus dem Käfig samt Nadelrollen und benötigt daher den geringsten radialen Bauraum aller Wälzlagerarten.
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