INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,82 € | 15,63 € |
| 25 | 1,64 € | 14,81 € |
| 50 | 2,46 € | 13,99 € |
Der einreihige Nadelkranz K50-55-30 von INA führt radiale Kräfte bei 50 mm Bohrung, 55 mm Außendurchmesser und 30 mm Breite platzsparend.
Der Nadelkranz K50-55-30 stellt eine montagefertige Wälzkörpereinheit dar, die ohne eigene Ringe direkt zwischen Welle und Gehäusebohrung läuft. Durch den Verzicht auf separate Innen- und Außenringe bleibt der radiale Platzbedarf minimal. Der Einsatz empfiehlt sich für Konstruktionen, bei denen gehärtete sowie geschliffene Laufflächen auf Welle und Gehäuse vorhanden sind. Das Bauteil von INA führt die Nadeln in einreihiger Ausführung gleichmäßig und stützt radiale Belastungen auf kleinem Raum ab.
Dieser einreihige Kranz kommt in kompakten Lagerungsanordnungen zum Einsatz, in denen der radiale Bauraum begrenzt ist. Weil die Nadeln unmittelbar auf den Maschinenteilen abwälzen, bestimmt die Qualität der Gegenlaufflächen das Betriebsverhalten maßgeblich. Die Breite von 30 mm stützt Radialkräfte über eine breite Kontaktzone ab. Dadurch eignet sich die Komponente für Wellenlagerungen mit hoher Querkraftbeanspruchung, bei denen Radiallager mit eigenen Ringen zu viel radialen Bauraum beanspruchen würden.
Der integrierte Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf Abstand und führt sie achsparallel durch die lastfreie Zone. Diese Käfigausführung ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Bei der Konstruktion ist zu beachten, dass die angrenzenden Gegenflächen als gehärtete Wälzlagerlaufbahnen ausgeführt sein müssen. Aufgrund der offenen Bauweise bestimmen externe Dichtelemente sowie eine anforderungsgerechte Schmierstoffzufuhr das Betriebsverhalten der Lagerstelle.
Der Nadelkranz weist eine Bohrung von 50 mm, einen Außendurchmesser von 55 mm sowie eine Breite von 30 mm auf. Die geringe radiale Bauhöhe ergibt sich unmittelbar aus dem Wälzkörperdurchmesser, da keine Innen- oder Außenringe verbaut sind.
Nadelkränze verfügen über keine eigenen Lagerringe. Die Nadelrollen laufen direkt auf der Welle und in der Gehäusebohrung. Damit kein vorzeitiger Verschleiß auftritt, müssen Welle und Gehäuse als gehärtete und feingeschliffene Wälzlagerlaufbahnen ausgeführt sein.
Der zulässige Temperaturbereich der Komponente reicht von -20 bis +150 Grad. Der integrierte Stahlblechkäfig ist für diese thermischen Bedingungen ausgelegt. Bei der Auslegung der Lagerung sollte beachtet werden, dass auch der gewählte Schmierstoff für den vorgesehenen Temperaturbereich geeignet sein muss.
Der Stahlblechkäfig führt die einzelnen Nadeln achsparallel und verhindert die gegenseitige Berührung benachbarter Rollen. Dadurch sinkt der Reibungswiderstand gegenüber vollnadeligen Lagern. Gleichzeitig stabilisiert die Käfigführung die Wälzkörper während des Betriebs.
Bauartbedingt besitzt der Nadelkranz keine integrierten Dichtungen. Der Schutz vor Schmutzeintritt und Feuchtigkeit sowie das Rückhalten des Schmierstoffs erfordern externe Dichtelemente wie beispielsweise Radial-Wellendichtringe im umgebenden Gehäuse.
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