KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Der einreihige Nadelkranz K25X29X17 FH von JTEKT-KOYO ermöglicht mit 25x29x17 mm eine radial minimale Bauhöhe für tragfähige Wellenlagerungen.
Beim Nadelkranz K25X29X17 FH von JTEKT-KOYO handelt es sich um eine einreihige Funktionseinheit ohne eigenen Innen- oder Außenring. Das Bauteil führt zylindrische Nadelrollen achsparallel in einem gehärteten Stahlblechkäfig. Der Nadelkranz gelangt dort zum Einsatz, wo Welle und Gehäusebohrung direkt als gehärtete Laufbahnen dienen. Durch diesen Aufbau beansprucht die Lagerung lediglich eine radiale Bauhöhe von 2 mm bei einer Gesamtbreite von 17 mm.
Dieser Nadelkranz eignet sich für kompakte Getriebekonstruktionen und Drehpunkte mit begrenztem radialem Einbauraum. Da Welle und Gehäuse die Laufbahnfunktion übernehmen, entfallen massive Ringe vollständig. Das Bauteil nimmt bei einem Wellendurchmesser von 25 mm und einer Gehäusebohrung von 29 mm hohe radiale Belastungen auf. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie in Antriebssträngen, in denen geringes Eigengewicht und schlanke Gehäuseabmessungen gefordert sind.
Der gehärtete Stahlblechkäfig hält die Nadelrollen exakt auf Abstand und verhindert die gegenseitige Reibung der Wälzkörper. Er führt die Nadeln auch in der unbelasteten Zone achsparallel, was ein Schränken der Rollen wirksam vermeidet. Zudem deckt die Ausführung einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ab. Konstrukteure sollten bei der Auslegung beachten, dass die angrenzenden Wellen- und Gehäuseflächen geschliffen und gehärtet sein müssen, um die Funktion zu ermöglichen.
Der Nadelkranz weist eine Bohrung von 25 mm, einen Außendurchmesser von 29 mm sowie eine Breite von 17 mm auf. Daraus ergibt sich eine radiale Wandstärke von lediglich 2 mm. Er benötigt gehärtete Gegenlaufflächen auf der Welle und im Gehäuse, um als vollständiges Wälzlager zu arbeiten.
Der zulässige Temperaturbereich für diesen Nadelkranz liegt zwischen -20 und +120 Grad. Begrenzt wird dieser Einsatzbereich durch die Maßstabilität der Nadeln, den Käfigwerkstoff und das verwendete Schmiermittel. Innerhalb dieser Spanne behält der gehärtete Stahlblechkäfig seine Festigkeit und führt die Wälzkörper achsparallel.
Ein Nadelkranz besitzt weder Innen- noch Außenring. Die Welle und die Gehäusebohrung dienen direkt als Laufbahnen für die Nadelrollen. Beide Kontaktflächen müssen daher feinstbearbeitet, gehärtet und maßlich exakt abgestimmt sein. Zusätzliche Anlaufflächen an Welle oder Gehäuse begrenzen die axiale Führung des Bauteils im Betrieb.
Die Käfigkonstruktion trennt die einzelnen Nadelrollen voneinander und verhindert die gegenseitige Berührung benachbarter Wälzkörper. Dadurch verringert sich die Reibung gegenüber vollnadeligen Lagern, was höhere Drehzahlen ermöglicht. Gleichzeitig trägt die Härtung des Stahlblechs zu einer hohen Formstabilität bei dynamischen Stoß- und Beschleunigungskräften bei.
Nadelhülsen verfügen über einen spanlos geformten Außenring aus dünnem Stahlblech, der in das Gehäuse eingepresst wird. Ein Nadelkranz besteht dagegen ausschließlich aus den Nadelrollen und dem führenden Käfig. Er benötigt deshalb zwingend eine gehärtete Gehäusebohrung, erlaubt im Gegenzug aber eine noch geringere radiale Bauhöhe.
Die Schmierung erfolgt über das umgebende System, üblicherweise mittels Getriebeöl oder Wälzlagerfett. Da der Nadelkranz offen konstruiert ist und keine Dichtungen besitzt, gelangt das Schmiermedium ungehindert an die Wälzkörper. Vor der Inbetriebnahme empfiehlt sich eine ausreichende Grundschmierung, die auf den Temperaturbereich abgestimmt ist.