NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,25 € | 4,86 € |
| 50 | 0,51 € | 4,60 € |
| 150 | 0,76 € | 4,35 € |
| 250 | 1,02 € | 4,09 € |
Der Nadelkranz K30X35X27 von NKE Steyr bietet eine kompakte Wälzführung für 30 mm Wellendurchmesser bei 27 mm Baubreite.
Mit dem Nadelkranz K30X35X27 erhalten Sie ein einbaufertiges Wälzkörperelement, das Welle und Gehäuse direkt als Laufbahnen nutzt. Da Innenring und Außenring entfallen, beansprucht diese Lagerung in radialer Richtung lediglich die Wandstärke der Nadelrollen. Bei einem Außendurchmesser von 35 mm eröffnet die Komponente Konstrukteuren und Instandhaltern die Möglichkeit, steife und tragfähige Drehlagerungen auf engem Raum umzusetzen.
Diese Bauform nimmt reine Radialkräfte auf und führt die Nadelrollen achsparallel in ihren Käfigtaschen. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Getrieben und Hebelmechanismen, bei denen ein geringer radialer Bauraum mit hohen Lastanforderungen zusammentrifft. Die breite Ausführung von 27 mm verteilt die einwirkenden Kräfte über eine vergrößerte Linienberührung. Axiale Kräfte kann der Kranz bauartbedingt nicht aufnehmen, weshalb Axialkräfte separat über Anlaufscheiben abgestützt werden sollten.
Da der Nadelkranz direkt zwischen Welle und Gehäusebohrung läuft, bestimmen die Oberflächen der Anschlussbauteile die Lebensdauer der Lagerstelle. Welle und Gehäusebohrung müssen gehärtet und feingeschliffen ausgeführt sein, damit sie als vollwertige Wälzlagerlaufbahn fungieren. Vor der ersten Inbetriebnahme ist auf eine ausreichende Schmierung zu achten. Die offene Bauform verlangt zudem eine wirksame externe Abdichtung gegen das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit.
Der Nadelkranz führt die Nadelrollen präzise im Käfig und kommt ohne eigene Lagerringe aus. Dies ermöglicht Wälzlagerungen mit minimaler radialer Bauhöhe bei einem Innendurchmesser von 30 mm und einer Breite von 27 mm.
Mit einer Bohrung von 30 mm, einem Außendurchmesser von 35 mm und einer Baubreite von 27 mm ist die Einheit exakt für 30-mm-Wellen ausgelegt.
Nadelkränze nehmen ausschließlich Radialkräfte auf. Treten in der Lagerung zusätzliche Längskräfte auf, lässt sich der Kranz mit separaten Anlaufscheiben oder Axiallagern kombinieren.
Welle und Gehäusebohrung dienen unmittelbar als Laufbahnen. Daher müssen die Kontaktflächen gehärtet sowie feinstbearbeitet sein, um Verschleiß zu vermeiden und die Funktion der Lagerstelle zu sichern.
Ohne eigene Dichtungen und werksseitige Schmierfettfüllung erfolgt die Schmierstoffversorgung über die Gehäusekonstruktion, beispielsweise mit Fett oder durch Einbindung in einen bestehenden Ölkreislauf.
NKE AUSTRIA GmbH
Im Stadtgut C4, 4407 Steyr, Austria
office@nke.at, https://industry.fersa.com/de/imprint