NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,21 € | 3,97 € |
| 50 | 0,42 € | 3,76 € |
| 150 | 0,63 € | 3,55 € |
| 250 | 0,84 € | 3,34 € |
Der Nadelkranz K16X22X12 von NKE Steyr nimmt auf 16x22x12 mm hohe Radialkräfte auf und ermöglicht kompakte Konstruktionen.
Der Nadelkranz K16X22X12 führt Zylinderrollen achsparallel in einem geführten Käfig und dient als Wälzlager für Anwendungen mit begrenztem radialem Bauraum. Da dieses Bauteil von NKE Steyr ohne eigenen Innen- oder Außenring ausgeführt ist, laufen die Wälzkörper direkt auf Welle und Gehäusebohrung. Die radiale Bauhöhe entspricht lediglich der Differenz zwischen der 16 mm Bohrung und dem 22 mm Außendurchmesser. Diese Bauweise ermöglicht hoch belastbare Konstruktionen bei minimalem Gewicht.
Dieser Nadelkranz dient vorrangig der Aufnahme hoher Radialkräfte bei eng begrenzten Einbauverhältnissen. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Wellenlagerungen, bei denen der vorhandene Bauraum keinen separaten Außen- oder Innenring zulässt. Als reines Loslager nimmt das Bauteil ausschließlich radiale Kräfte auf. Für axiale Lasten kombinieren Konstrukteure das Lager mit separaten Anlaufscheiben oder Axiallagern.
Weil der Nadelkranz K16X22X12 ohne Ringe auskommt, bestimmen Welle und Gehäusebohrung die Funktion der gesamten Lagerstelle. Beide Kontaktflächen müssen als gehärtete und feinstbearbeitete Wälzlagerlaufbahnen ausgeführt sein, um vorzeitigem Verschleiß vorzubeugen. Die Baugruppe wird bei einer Breite von 12 mm seitlich durch Wellenschultern oder Sprengringe axial geführt. Die Maßgenauigkeit der Welle beeinflusst unmittelbar das resultierende Lagerspiel im Betrieb.
Einreihiger Nadelkranz mit 16 mm Bohrungsdurchmesser, 22 mm Außendurchmesser und 12 mm Breite. Das Bauteil besteht aus einem formstabilen Käfig, der Zylinderrollen führt. Da Innen- und Außenring fehlen, benötigt die Baugruppe sehr wenig radialen Bauraum und stützt sich direkt auf den umgebenden Maschinenteilen ab.
Das Lager überträgt bauartbedingt ausschließlich radiale Kräfte. Der Linienkontakt der zylindrischen Nadeln verteilt die Flächenpressung gleichmäßig und erlaubt die Aufnahme hoher Lasten. Axiale Führungskräfte kann der Nadelkranz hingegen nicht aufnehmen. Hierfür sind in der Konstruktion zusätzliche Komponenten wie Anlaufscheiben oder separate Axiallager vorzusehen.
Welle und Gehäusebohrung dienen dem Nadelkranz unmittelbar als Wälzkörperlaufbahnen. Daher verlangen sie eine gehärtete Oberfläche und eine feine Oberflächengüte ohne Riefen. Die geometrische Maßhaltigkeit und Rundheit beider Gegenstücke bestimmen maßgeblich die Laufruhe sowie die spätere Lagerluft der gesamten Baugruppe.
Gegenüber Nadelbüchsen oder massiven Nadellagern spart dieser Kranz das radiale Volumen separater Ringe ein. Die radiale Bauhöhe schrumpft auf die reine Nadelstärke zusammen. Dies reduziert die Masse rotierender Bauteile merklich und erlaubt schlanke Gehäuseabmessungen bei gleichzeitig hoher Belastbarkeit.
Die axiale Führung des Käfigs erfolgt über seitliche Anlaufflächen an Welle oder Gehäuse. Typischerweise begrenzen Wellenschultern, Gehäuseabsätze oder Sprengringe in Kombination mit Anlaufscheiben das axiale Spiel der 12 mm breiten Einheit. Diese Flächen sollten eben geschliffen sein, um die Reibung an den Stirnseiten gering zu halten.
Die Schmierung erfolgt je nach Gesamtkonstruktion über Fett oder Öl. Durch die offene Bauweise ohne Dichtringe gelangt das Schmiermittel ungehindert an Nadeln und Käfigtaschen. Eine ausreichende Schmierstoffversorgung schützt die direkt belasteten Oberflächen vor metallischem Kontakt und transportiert im Ölbetrieb entstehende Reibungswärme ab.
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