INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 15,90 € | 302,16 € |
| 5 | 31,80 € | 286,26 € |
Der Nadelkranz K175-183-32 von INA bietet eine kompakte, einreihige Lagerung mit Stahlblechkäfig für Wellendurchmesser von 175 mm bei geringem radialem Bauraum.
Beim Nadelkranz K175-183-32 handelt es sich um eine einbaufertige Wälzkörpereinheit von INA ohne eigene Innen- oder Außenringe. Die Nadelrollen laufen direkt auf der gehärteten Welle sowie in der Gehäusebohrung, wodurch die radiale Bauhöhe dem Unterschied zwischen Innen- und Außendurchmesser entspricht. Diese Konstruktion ermöglicht platzsparende Lagerungen bei gleichzeitig hoher radialer Tragfähigkeit für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Da keine massiven Ringe verbaut sind, zeichnet sich die Einheit durch eine geringe rotierende Masse aus.
Dieser einreihige Kranz eignet sich vorrangig für Konstruktionen, bei denen der radiale Bauraum stark begrenzt ist und hohe Radiallasten aufgenommen werden müssen. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Lagerstellen im allgemeinen Maschinenbau, bei denen Welle und Gehäuse gehärtet ausgeführt sind und unmittelbar als Laufbahnen fungieren. Durch den Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad kann die Lagerung auch in thermisch beanspruchten Umgebungen eingesetzt werden, sofern ein geeigneter Schmierstoff vorhanden ist.
Der integrierte Stahlblechkäfig führt die einzelnen Nadelrollen parallel zur Drehachse und hält sie sicher auf Abstand zueinander. Dies verhindert den direkten Kontakt benachbarter Wälzkörper, verringert die innere Reibung und erlaubt höhere Drehzahlen im Vergleich zu einer vollnadeligen Ausführung. Zudem sorgt die formstabile Blechkonstruktion dafür, dass die Wälzkörper auch in der lastfreien Zone präzise geführt bleiben und ein Verkanten während der Drehbewegung vermieden wird.
Mit einem formstabilen Stahlblechkäfig und präzise geführten Nadelrollen ohne Ringe ermöglicht die Einheit kompakte Lagerungsanordnungen bei 175 mm Bohrung, 183 mm Außendurchmesser und 32 mm Breite. Da keine eigenen Lagerringe verbaut sind, bestimmt der radiale Abstand zwischen Welle und Gehäusebohrung die minimale Bauhöhe der Lagerstelle.
Da der Nadelkranz K175-183-32 ohne eigene Innen- und Außenringe montiert wird, dienen Welle und Gehäusebohrung unmittelbar als Laufbahnen. Diese Kontaktflächen müssen gehärtet sowie feinstbearbeitet ausgeführt sein, um den Wälzkörperkontakt ohne vorzeitigen Verschleiß aufzunehmen und die vorgesehene Funktion zu erfüllen.
Die Einheit ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Die thermischen Einsatzgrenzen werden durch das Zusammenspiel der Wälzkörper, des Stahlblechkäfigs und des gewählten Schmierstoffs bestimmt. Ein passender Industrieschmierstoff muss für die jeweilige Betriebstemperatur gewählt werden.
Der Stahlblechkäfig trennt die Nadelrollen voneinander und verhindert gegenseitige Reibung. Im Vergleich zu vollnadeligen Lagerungen ermöglicht diese Bauweise höhere Drehzahlen und vermindert die Wärmeentwicklung im Betrieb. Gleichzeitig sorgt der Käfig für eine achsparallele Ausrichtung der Wälzkörper im lastfreien Umlaufbereich.
Die wirksame Lagerluft ergibt sich beim Nadelkranz K175-183-32 nicht aus dem Bauteil selbst, sondern aus den Fertigungstoleranzen der Welle und des umgebenden Gehäuses. Durch die gezielte Passungswahl für den 175 mm Wellensitz und die 183 mm Gehäusebohrung stellt der Konstrukteur das gewünschte Betriebsspiel ein.
Da der Nadelkranz keine bordgeführten Ringe besitzt, muss die axiale Sicherung über die umgebende Konstruktion erfolgen. Dies geschieht im Gehäuse oder auf der Welle üblicherweise durch Anlaufscheiben, Wellenschultern oder Sicherungsringe, die ein seitliches Auswandern des 32 mm breiten Käfigs während des Betriebs begrenzen.
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