NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,16 € | 2,97 € |
| 50 | 0,32 € | 2,81 € |
| 150 | 0,48 € | 2,65 € |
| 250 | 0,62 € | 2,51 € |
Einreihiger Nadelkranz K18X22X17 von NTN mit Stahlblechkäfig für raumsparende Lagerungen bei 18 mm Wellendurchmesser und 22 mm Gehäusebohrung.
Der Nadelkranz K18X22X17 von NTN Nadellager führt zylindrische Wälzkörper direkt zwischen Welle und Gehäuse. Da Innenring und Außenring bei dieser Bauart entfallen, benötigt die Lagerstelle lediglich eine radiale Bauhöhe von 2 mm pro Seite. Mit 18 mm Bohrung, 22 mm Außendurchmesser und 17 mm Breite eignet sich diese einreihige Einheit für kompakte Bauräume im allgemeinen Maschinenbau.
Die Konstruktion kommt zum Einsatz, wenn hohe radiale Tragfähigkeit bei minimalem radialem Bauraum gefordert ist. Weil Welle und Gehäusebohrung unmittelbar als Wälzkörperlaufbahnen fungieren, spart diese Anordnung zusätzliches Gewicht und Bauraum ein. Gegenüber einer vollnadeligen Lagerung führt der Käfig die Nadelrollen achsparallel, was die Reibung bei höheren Drehzahlen mindert und die Wärmeentwicklung in der Lagerstelle begrenzt.
Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper präzise auf Abstand und verhindert den gegenseitigen Kontakt der Nadeln. Das Bauteil ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Für den zuverlässigen Betrieb müssen Welle und Gehäusebohrung als gehärtete und feingeschliffene Wälzlagerlaufbahnen ausgeführt sein. Zudem ist eine axiale Begrenzung über seitliche Anlaufflächen oder Scheiben vorzusehen, da der Kranz keine axialen Kräfte aufnehmen kann.
Mit 18 mm Innendurchmesser, 22 mm Außendurchmesser und 17 mm Breite weist dieser Nadelkranz sehr schlanke Abmessungen auf. Durch den Wegfall von Innen- und Außenring entspricht die radiale Schnitthöhe dem Rollendurchmesser von 2 mm, was eine direkte und platzsparende Lagerung auf der Welle ermöglicht.
Im Gegensatz zu einem kompletten Nadellager besteht der Nadelkranz lediglich aus den Nadelrollen und dem führenden Käfig. Die Welle und die Gehäusebohrung dienen unmittelbar als Laufbahnen für die Wälzkörper. Dies spart Bauraum sowie Gewicht, erfordert jedoch gehärtete und feingeschliffene Gegenflächen an den angrenzenden Maschinenteilen.
Ausgelegt ist der Nadelkranz für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad. Begrenzt wird dieser Bereich durch den Werkstoff des Käfigs und die Schmierstoffwahl. Für den sicheren Betrieb ist ein Schmiermittel zu wählen, dessen Viskosität innerhalb dieser Temperaturspanne die Schmierfilmbildung an den Wälzkörpern aufrechterhält.
Der Stahlblechkäfig trennt die Wälzkörper und verhindert gegenseitige Berührung in der Lastzone. Dies reduziert die Reibung gegenüber vollnadeligen Führungen und unterstützt höhere Betriebsdrehzahlen. Gleichzeitig widersteht der metallische Werkstoff den üblichen Schmierstoffen und mechanischen Belastungen.
Seitliche Anlaufscheiben, Wellenschultern oder Gehäuseabsätze übernehmen die axiale Fixierung, da der Nadelkranz bordlos ausgeführt ist. Die Stirnflächen der Anbauteile sollten fein bearbeitet sein, um den Verschleiß am anlaufenden Käfig gering zu halten.
Gehärtete und feingeschliffene Oberflächen an Welle und Gehäuse sind zwingend erforderlich, da die Nadeln direkt darauf abwälzen. Unzureichend gehärtete oder raue Gegenflächen führen zu vorzeitigem Verschleiß und mindern die Tragfähigkeit der Lagerung.