INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 7,20 € | 136,83 € |
| 20 | 14,40 € | 129,63 € |
Der einreihige Nadelkranz K100-108-30 von INA bietet eine kompakte Radiallagerung für Wellen mit 100 mm Durchmesser bei geringem Einbauraum.
Mit dem Nadelkranz K100-108-30 steht eine einbaufertige Wälzkörpereinheit von INA zur Verfügung. Diese Ausführung besitzt weder Innen- noch Außenring, sodass die Nadelrollen unmittelbar auf der Welle und in der Gehäusebohrung abrollen. Bei einem Außendurchmesser von 108 mm und einer Baubreite von 30 mm baut das Lager radial sehr niedrig. Diese Bauweise erlaubt tragfähige Radialführungen bei minimalem Raumbedarf.
Die Lagereinheit kommt bei Konstruktionen zum Einsatz, in denen der radiale Bauraum stark begrenzt ist und hohe Radialkräfte aufgenommen werden sollen. Typische Einsatzbereiche sind kompakte Lagerungsstellen mit gehärteten und geschliffenen Laufbahnen. Der Käfig führt die Rollkörper achsparallel, was im Vergleich zu vollnadeligen Konstruktionen höhere Drehzahlen und dynamische Belastungen ermöglicht.
Der Stahlblechkäfig führt die einzelnen Nadeln präzise und trennt sie voneinander, um die Reibung im Lager gering zu halten. Für das Bauteil ist ein Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgewiesen. Da Welle und Gehäuse als direkte Wälzkörperlaufbahnen fungieren, müssen diese gehärtet und geschliffen ausgeführt sein. Das Betriebsspiel der Lagerung richtet sich nach den Maßtoleranzen der umgebenden Bauteile.
Dieser einreihige Nadelkranz besteht aus einem formstabilen Stahlblechkäfig und präzise geführten Nadelrollen. Er besitzt keinen eigenen Innen- oder Außenring, wodurch die radiale Bauhöhe flach ausfällt. Die Einheit überträgt Radialkräfte direkt zwischen gehärteten Wellen- und Gehäuselaufbahnen.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 100 mm und einen Außendurchmesser von 108 mm. Die Breite beträgt 30 mm. Die geringe Differenz zwischen Bohrung und Außendurchmesser ermöglicht einen minimalen radialen Bauraumbedarf.
Der Nadelkranz ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Ausschlaggebend für die tatsächliche Einsatzgrenze im Betrieb sind neben der Temperaturstabilität des Stahlblechkäfigs auch die thermischen Eigenschaften des gewählten Schmierstoffs sowie der umgebenden Gehäusekomponenten.
Da der Nadelkranz ohne eigene Laufringe montiert wird, fungieren die Welle und die Gehäusebohrung unmittelbar als Wälzkörperlaufbahnen. Für eine einwandfreie Funktion müssen diese Oberflächen gehärtet, feinstbearbeitet und maßhaltig ausgeführt sein, da diese Passungen auch das spätere Radialspiel bestimmen.
Im Gegensatz zu vollnadeligen Ausführungen verfügt dieser Nadelkranz über einen Käfig aus Stahlblech. Die Stege verhindern die gegenseitige Berührung der Nadeln, wodurch weniger Reibungswärme entsteht. Dies ermöglicht höhere Grenzdrehzahlen bei gleichzeitig sicherer Führung der Wälzkörper in der lastfreien Zone.
Die Schmierung erfolgt je nach Konstruktion und Drehzahl über Schmierfett oder Schmieröl aus dem umgebenden Maschinensystem. Da der Kranz offen konstruiert ist, kann der Schmierstoff ungehindert zirkulieren. Dies bedingt eine externe Gehäuseabdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit.
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