NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 50 | 0,15 € | 2,92 € |
| 100 | 0,30 € | 2,77 € |
| 250 | 0,46 € | 2,61 € |
| 500 | 0,62 € | 2,45 € |
Der einreihige Nadelkranz K16X20X13 von NTN bietet mit den Maßen 16x20x13 mm eine kompakte, hoch belastbare Radiallagerung auf gehärteten Wellenlaufbahnen.
Der einreihige Nadelkranz K16X20X13 führt zylindrische Wälzkörper präzise und ermöglicht tragfähige Radiallagerungen bei minimalem radialem Bauraum. Das Lager besitzt eine Bohrung von 16 mm, einen Außendurchmesser von 20 mm und eine Breite von 13 mm. Da Innen- und Außenringe entfallen, nutzen Sie die Welle sowie die Gehäusebohrung direkt als Wälzlagerlaufbahnen. NTN fertigt diesen Nadelkranz mit einem formstabilen Stahlblechkäfig, der die Nadelrollen achsparallel führt und auf Abstand hält.
Konstrukteure wählen diesen einreihigen Nadelkranz vor allem bei stark begrenzten radialen Einbauverhältnissen in kompakten Baugruppen. Durch die direkte Abwälzung auf der gehärteten und geschliffenen Welle lässt sich der Lagerdurchmesser auf ein Minimum reduzieren. Instandhalter nutzen den Kranz für den Austausch verschlissener Wälzkörpersätze in bestehenden Maschinen. Die Konstruktion eignet sich für Anwendungen mit vorwiegend radialen Lasten, bei denen eine reibungsarme Führung der Wälzkörper gefordert ist.
Der verbaute Stahlblechkäfig dient der zuverlässigen Führung der Nadelrollen und hält die Wälzkörper auch bei raschen Drehzahlwechseln auf Abstand. Er verhindert den direkten Kontakt der Nadeln untereinander und reduziert damit die Reibung im Betrieb. Zudem deckt die Ausführung einen Einsatztemperaturbereich von -20 bis +120 Grad ab. Achten Sie bei der Konstruktion darauf, dass Welle und Gehäusebohrung ausreichend gehärtet sind, da der Nadelkranz ohne eigene Ringe montiert wird.
Dieser Nadelkranz verfügt über einen Innendurchmesser von 16 mm, einen Außendurchmesser von 20 mm und eine Gesamtbreite von 13 mm. Durch diese Maße ergibt sich eine radiale Bauhöhe von lediglich 2 mm pro Seite. Damit eignet sich das Bauteil speziell für Konstruktionen, bei denen herkömmliche Wälzlager mit Innen- und Außenring aus Platzgründen nicht integriert werden können.
Da Nadelkränze ohne eigene Ringe geliefert werden, dienen Welle und Gehäusebohrung unmittelbar als Laufbahnen. Die Kontaktflächen müssen gehärtet sowie feinstbearbeitet sein, um Verschleiß zu vermeiden und die volle Tragfähigkeit abzurufen. Seitliche Anlaufflächen an Wellenschultern oder Sicherungsringen führen den Käfig axial und sichern die exakte Einbaulage während des Betriebs.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Dieser Temperaturbereich wird durch die thermische Beständigkeit des Stahlblechkäfigs und der Nadelrollen bestimmt. Für einen störungsfreien Lauf im gesamten Temperaturbereich ist die Wahl eines Schmierstoffs entscheidend, dessen Viskosität und Spezifikation auf die vorherrschenden Einsatzbedingungen abgestimmt sind.
Der Käfig aus Stahlblech führt die Nadelrollen parallel zur Drehachse und verhindert ein Schränken der Wälzkörper in der lastfreien Zone. Gleichzeitig hält er die Nadeln auf gleichmäßigem Abstand, wodurch gegenseitige Berührungen und unzulässige Reibungswärme vermieden werden. Das Bauteil verbindet ein geringes Eigengewicht mit ausreichender Stabilität für wechselnde Drehzahlbeanspruchungen.
Ein Nadelkranz besteht ausschließlich aus den zylindrischen Nadeln und dem führenden Käfig, während Nadelhülsen zusätzlich über einen spanlos geformten Außenring verfügen. Nadelkränze ermöglichen somit die kleinstmögliche radiale Bauhöhe aller Wälzlagerarten. Sie setzen jedoch zwingend voraus, dass sowohl das aufnehmende Gehäuse als auch die Welle als gehärtete Laufbahnen ausgeführt sind.
Die Schmierung erfolgt wahlweise mit Schmierfett oder Schmieröl über das umgebende Maschinengehäuse. Da der Nadelkranz offen konstruiert ist, gelangt das Schmiermittel ungehindert an die Wälzkörper und Käfigstege. Wir empfehlen, die Nachschmierfristen sowie die Schmierstoffauswahl an die Betriebsdrehzahl, die Umgebungstemperatur und die jeweiligen Umgebungsbedingungen anzupassen.