NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 1,11 € | 20,92 € |
| 25 | 2,21 € | 19,82 € |
| 50 | 3,31 € | 18,72 € |
Der Nadelkranz K75X83X23 von NKE Steyr bietet bei kompakten Abmessungen von 75x83x23 mm eine hoch belastbare, radiale Führung auf engstem Raum.
Mit dem Nadelkranz K75X83X23 erhalten Konstrukteure eine funktionale Führungseinheit zur Aufnahme hoher Radialkräfte. Das Wälzlager von NKE Steyr verzichtet konstruktionsbedingt auf eigene Innen- oder Außenringe. Stattdessen rollen die zylindrischen Nadelkörper direkt auf entsprechend bearbeiteten Wellen- und Gehäuselaufbahnen ab. Durch diese raumsparende Bauform eignet sich das Bauteil vor allem für kompakte Konstruktionen im allgemeinen Maschinenbau, bei denen maximale radiale Tragfähigkeit auf minimalem Durchmesser gefordert ist.
Der Nadelkranz K75X83X23 kommt vorrangig in Lagerungsanordnungen zum Einsatz, bei denen bei stark eingeschränktem radialem Bauraum ausschließlich Querkräfte aufgenommen werden müssen. Da die Baugruppe als reines Loslager fungiert, nimmt sie keinerlei Axiallasten auf. Zusätzliche Axialkräfte müssen konstruktiv über separate Bauteile wie Axiallager oder Anlaufscheiben abgestützt werden. Die im Käfig geführten Nadelrollen sind dabei auf eine gleichmäßige Lastverteilung sowie einen ruhigen Lauf bei wechselnden Drehzahlen ausgelegt.
Beim Nadelkranz K75X83X23 dienen Welle und Gehäusebohrung unmittelbar als Laufbahn für die Rollkörper. Daher bestimmen Oberflächenhärte, Formgenauigkeit und Rauheit der umgebenden Gegenstücke maßgeblich die Funktion und Lebensdauer der Einheit. Bei der konstruktiven Auslegung sind die Maße von 75 mm Innendurchmesser, 83 mm Außendurchmesser und 23 mm Breite exakt auf das benötigte Betriebsspiel abzustimmen. Zudem ist eine verlässliche Schmierstoffversorgung mit Öl oder Fett vorzusehen, um Reibung und Verschleiß wirksam zu minimieren.
Der Nadelkranz K75X83X23 weist einen Innendurchmesser von 75 mm, einen Außendurchmesser von 83 mm sowie eine Gesamtbreite von 23 mm auf. Durch diese Dimensionen ergibt sich eine radiale Bauhöhe von lediglich 4 mm, was besonders platzsparende Lagerungen bei steifen Wellen ermöglicht.
Ein Nadelkranz besteht lediglich aus dem Nadelrollensatz und einem führenden Käfig, während herkömmliche Nadellager über massive oder gezogene Außenringe sowie optional Innenringe verfügen. Der Nadelkranz benötigt daher gehärtete und geschliffene Laufflächen direkt auf Welle und Gehäusebohrung, spart dafür aber wertvollen radialen Bauraum ein.
Nadelkränze dieser Bauart sind reine Radiallager und können keine Axialkräfte übertragen. In Konstruktionen mit kombinierten Lasten müssen Sie diesen Kranz mit separaten Axiallagerungen, wie Axial-Nadellagern oder Anlaufscheiben, kombinieren. Die axiale Führung des Kranzes selbst erfolgt in der Regel über seitliche Borde oder Sicherungsringe im Gehäuse.
Die Schmierung erfolgt je nach Konstruktionsumgebung mit Schmieröl oder Wälzlagerfett. Da der Nadelkranz über keine integrierten Dichtscheiben verfügt, wird der Schmierstoff direkt über das Gehäuse oder Bohrungen in der Welle zugeführt. Eine geeignete externe Gehäuseabdichtung verhindert das Eindringen von Schmutz und das Austreten von Schmiermittel.
Da Welle und Gehäusebohrung direkt als Wälzlagerlaufbahnen fungieren, müssen beide Oberflächen eine ausreichende Härte und feine Oberflächengüte aufweisen. Fehler in der Rundheit oder Welligkeit übertragen sich unmittelbar auf die Nadelrollen und würden die Laufruhe beeinträchtigen. Sorgfältig bearbeitete Laufflächen tragen maßgeblich zu einer einwandfreien Funktion bei.
Gegenüber Wälzlagern mit Ringen benötigt dieser Nadelkranz nur eine radiale Bauhöhe von 4 mm, bezogen auf den Differenzdurchmesser von 75 mm zu 83 mm. Dadurch lassen sich Wellen mit großem Durchmesser und hoher Biegesteifigkeit in bestehende Gehäuse integrieren, ohne dass das Außengehäuse überdimensioniert werden muss.
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