NKE
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Der Nadelkranz K48X53X17 von NKE Steyr bietet mit seinen Maßen 48x53x17 mm eine sehr flache Bauform für rein radiale Belastungen.
Der Nadelkranz K48X53X17 von NKE Steyr fungiert als Loslager für Anwendungen mit geringem radialem Bauraum. Mit einem Innendurchmesser von 48 mm, einem Außendurchmesser von 53 mm und einer Breite von 17 mm beansprucht dieses Wälzlager radial lediglich die Bauhöhe der Nadelrollen. Da weder Innen- noch Außenring vorhanden sind, laufen die zylindrischen Rollen direkt auf Welle und Gehäusebohrung. Diese Bauform ermöglicht steife Lagerungen bei gleichzeitig hoher Tragfähigkeit für radiale Führungskräfte in kompakten Maschinenkonstruktionen.
Der Nadelkranz K48X53X17 kommt vor allem in Getrieben und Hebelmechanismen zum Einsatz, bei denen der Einbauraum für dickwandige Ringlager fehlt. Durch den Linienkontakt der Nadelrollen nimmt das Bauteil radiale Kräfte auf, während es bauartbedingt keine axialen Belastungen überträgt. Die achsparallele Führung der Wälzkörper verhindert ein Schränken der Nadeln in der lastfreien Zone. Damit eignet sich diese Baureihe für Direktlagerungen mit hohen Anforderungen an die radiale Steifigkeit.
Da der Nadelkranz K48X53X17 ohne eigene Laufringe auskommt, müssen Welle und Gehäusebohrung als gehärtete und geschliffene Wälzkörperlaufbahnen ausgeführt sein. Exakt abgestimmte Hüllkreisdurchmesser sorgen dafür, dass das radiale Betriebsspiel den Vorgaben der Konstruktion entspricht. Zudem benötigt das Lager eine axiale Führung durch seitliche Borde oder separate Anlaufscheiben, um ein seitliches Wandern zu begrenzen. Eine geeignete Schmierstoffzufuhr ist erforderlich, da offene Nadelkränze auf externe Schmierung angewiesen sind.
Dieser Nadelkranz weist eine Bohrung von 48 mm, einen Außendurchmesser von 53 mm sowie eine Breite von 17 mm auf. Daraus resultiert eine geringe radiale Bauhöhe, die dem Rollendurchmesser entspricht. Die Einheit lässt sich passgenau in Gehäusebohrungen integrieren, die für Wälzlager mit Massivringen zu eng bemessen sind.
Nadelkränze dieser Bauart dienen ausschließlich als Loslager zur Aufnahme von Radialkräften. Axiale Kräfte können die zylindrischen Rollen konstruktionsbedingt nicht übertragen. Bei auftretenden Axialkräften wird der Nadelkranz mit einem separaten Axiallager oder geeigneten Anlaufscheiben kombiniert, welche die Führung entlang der Welle übernehmen.
Das Bauteil verfügt über keine integrierten Dichtungen und wird als offene Einheit verbaut. Die Schmierstoffversorgung erfolgt über das umgebende Maschinensystem, etwa durch Ölbad, Ölnebel oder eine kontinuierliche Fettversorgung. Zum Schutz vor Verschmutzung und Feuchtigkeit müssen im umgebenden Gehäuse externe Dichtelemente wie Radial-Wellendichtringe eingeplant werden.
Beim Einsatz dieses Nadelkranzes dienen die Welle und die Gehäusewand unmittelbar als Wälzkörperlaufbahn. Beide Kontaktflächen müssen daher feinstbearbeitet und gehärtet sein, um dem Rollkontakt standzuhalten. Unbearbeitete oder weiche Oberflächen führen rasch zu Materialermüdung und vorzeitigem Verschleiß der gesamten Baugruppe.
Der Käfig führt die zylindrischen Wälzkörper achsparallel und hält sie auf gleichmäßigem Abstand zueinander. Dies verhindert den direkten Kontakt benachbarter Nadelrollen und hält die Reibung im Lager gering. Zudem ermöglicht der Käfig den kontrollierten Lauf der Rollen in der lastfreien Zone, ohne dass die Nadeln verkanten.
Dieser Nadelkranz wird bevorzugt in kompakten Getrieben und Mechanismen verwendet, bei denen der Einbauraum für Ringlager fehlt. Bei hoher radialer Belastung und beengten Verhältnissen im Gehäuse ermöglicht die Bauform eine tragfähige Lagerung direkt zwischen Welle und Gehäusebohrung.
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