INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 2,17 € | 41,51 € |
| 35 | 4,36 € | 39,32 € |
Der einreihige Nadelkranz K80-88-30 von INA bietet mit den Maßen 80x88x30 mm eine hochbelastbare, radial kompakte Lagerung für gehärtete Wellen und Gehäuse.
Der Nadelkranz K80-88-30 von INA fungiert als einreihiger Wälzkörperkäfig für Lagerungen mit minimalem radialem Bauraumbedarf. Da Innen- und Außenringe entfallen, laufen die zylindrischen Nadelrollen direkt auf der gehärteten Welle sowie im umschließenden Gehäuse. Diese Bauart ermöglicht eine tragfähige Direktlagerung bei einem Innendurchmesser von 80 mm, einem Außendurchmesser von 88 mm und einer Breite von 30 mm, falls herkömmliche Wälzlager aufgrund ihrer radialen Bauhöhe zu viel Raum beanspruchen.
Die Einheit eignet sich für Konstruktionen, an denen hohe radiale Kräfte auf engstem Raum übertragen werden. Durch den Verzicht auf eigene Lagerringe entspricht die radiale Bauhöhe exakt dem Nadeldurchmesser. Für einen reibungsarmen Lauf müssen die Laufbahnen auf Welle und Gehäusebohrung gehärtet sowie feinstbearbeitet sein. Bei sachgerechter Schmierung nimmt die einreihige Ausführung hohe Radiallasten bei anspruchsvollen Drehzahlen auf.
Der integrierte Stahlblechkäfig führt die einzelnen Nadelrollen achsparallel in ihren Taschen und verhindert den direkten Kontakt benachbarter Wälzkörper. Dies reduziert die Reibung gegenüber vollnadeligen Konstruktionen und unterstützt hohe Grenzdrehzahlen. Zudem deckt das Bauteil einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ab. Vor dem Einbau ist zu prüfen, ob die Anschlussmaße von 80 mm Wellendurchmesser und 88 mm Gehäusebohrung zur Käfigbreite von 30 mm passen.
Die Abmessungen betragen 80 mm Innenhüllkreisdurchmesser, 88 mm Außenhüllkreisdurchmesser sowie 30 mm Gesamtbreite. Diese Dimensionen bestimmen die erforderlichen Anschlussmaße der Welle sowie der aufnehmenden Gehäusebohrung, zwischen denen der einreihige Käfig im montierten Zustand läuft.
Im Gegensatz zu kompletten Nadellagern besteht ein Nadelkranz lediglich aus Wälzkörpern und dem führenden Käfig. Die Wälzkörper wälzen unmittelbar auf der Welle und in der Gehäusebohrung ab. Aus diesem Grund müssen beide Laufbahnen gehärtet, geschliffen und fein aufeinander abgestimmt sein, um Verschleiß zu vermeiden.
Ein Käfig aus Stahlblech hält die Nadelrollen auf Abstand zueinander und führt sie parallel zur Drehachse. Dadurch entfällt das gegenseitige Reiben der Nadeln, was die Wärmeentwicklung im Betrieb senkt und höhere Drehzahlen als bei vollnadeligen Konstruktionen ermöglicht. Zudem bleibt der Käfig formstabil.
Der zulässige thermische Einsatzbereich reicht von -20 bis +150 Grad. Entscheidend für die tatsächliche Belastungsgrenze im laufenden Betrieb ist neben dem Werkstoff des Käfigs auch die thermische Stabilität des Schmierstoffs sowie die Temperaturverträglichkeit angrenzender Bauteile.
Eine einreihige Anordnung kennzeichnet Nadelkränze, bei denen die Last über eine einzelne Reihe parallel geführter Nadelrollen übertragen wird. Diese Konstruktion verbindet eine schlanke Bauform mit gleichmäßiger Lastverteilung entlang der 30 mm breiten Wälzkörper, wodurch sich das Lager für radiale Belastungen eignet.
Da der Nadelkranz offen und ohne Dichtungen konstruiert ist, erfolgt die Versorgung mit Schmierfett oder Schmieröl direkt über die umliegende Konstruktion. Das Schmiermittel muss passend zur Einsatztemperatur zwischen -20 und +150 Grad gewählt werden, um eine kontinuierliche Benetzung der Laufbahnen zu ermöglichen.
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