NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,71 € | 13,46 € |
| 25 | 1,42 € | 12,75 € |
| 50 | 2,13 € | 12,04 € |
Der Nadelkranz K65X70X30 von NKE Steyr bietet eine bauraumsparende Lösung für radial hoch belastete Direktlagerungen bei 65 mm Wellendurchmesser.
Dieses Wälzlager verbindet kompakte Abmessungen mit hoher radialer Tragfähigkeit. Da Innen- und Außenring entfallen, entspricht die radiale Bauhöhe lediglich der Dicke der Nadelrollen. Das Bauteil führt die Wälzkörper achsparallel im Käfig und eignet sich vor allem für Lagerstellen, an denen Welle und Gehäusebohrung als gehärtete und geschliffene Laufbahnen ausgeführt sind. Sie erhalten damit eine hoch belastbare Direktlagerung auf engstem Raum.
Konstruktionen mit minimalem radialem Einbauraum profitieren von dieser Bauform. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Baugruppen und Wellenlagerungen, bei denen eine separate Lagerringkonstruktion zu viel Bauraum beanspruchen würde. Das Bauteil fungiert als reines Loslager und nimmt ausschließlich Radialkräfte auf. Treten zusätzlich axiale Belastungen auf, kombinieren Sie die Einheit mit einem geeigneten Axiallager.
Weil das Lager ohne eigene Ringe montiert wird, stellen Welle und Gehäusebohrung die eigentlichen Rollenlaufbahnen dar. Achten Sie auf eine ausreichende Oberflächengüte sowie Oberflächenhärte der Gegenlaufbahnen, um frühzeitigen Verschleiß zu vermeiden. Ebenso erfordert der Betrieb eine seitliche Führung des Käfigs durch passende Anlaufflächen oder Bunde. Das Lagerspiel bestimmen Sie direkt über die Fertigungstoleranzen von Welle und Gehäuseaufnahme.
Dieses Bauteil besteht aus einem geführten Satz Nadelrollen ohne Innen- oder Außenring. Es ermöglicht flache Konstruktionen bei gleichzeitig hoher Steifigkeit, da die Wälzkörper direkt auf Welle und Gehäusebohrung abrollen. Der Nadelkranz eignet sich für anspruchsvolle Radiallasten im Maschinenbau.
Die Einheit weist einen Innendurchmesser von 65 mm, einen Außendurchmesser von 70 mm sowie eine Breite von 30 mm auf. Damit ergibt sich eine minimale radiale Querschnittshöhe, was eine sehr platzsparende Bauweise bei gegebener Wellengeometrie erlaubt.
Nein, ein radialer Nadelkranz kann konstruktionsbedingt keine Axialkräfte aufnehmen. Er dient rein als Loslager. Treten im Betrieb axiale Kräfte auf, müssen Sie diese durch separate Komponenten wie Axiallagerscheiben, Rillenkugellager oder Axial-Nadellager abstützen.
Das Betriebsspiel entsteht erst im verbauten Zustand. Da keine Lagerringe vorhanden sind, hängt das Spiel vollständig von den Durchmessertoleranzen der verwendeten Welle und Gehäusebohrung ab. Durch gezielte Passungswahl bestimmen Sie, ob die Lagerung mit Spiel oder spielfrei läuft.
Welle und Gehäusebohrung dienen dem Nadelkranz unmittelbar als Wälzkörperlaufbahnen. Beide Flächen müssen gehärtet, feinbearbeitet und präzise geschliffen sein, damit die Nadelrollen verschleißarm abrollen. Zudem müssen seitliche Begrenzungen für die axiale Käfigführung vorhanden sein.
NKE AUSTRIA GmbH
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