NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,76 € | 14,53 € |
| 25 | 1,52 € | 13,77 € |
| 50 | 2,28 € | 13,01 € |
Der Nadelkranz K60X68X25 von NKE Steyr bietet eine tragfähige, radial kompakte Lagerung für gehärtete Wellen und Gehäusebohrungen mit 60 mm Wellendurchmesser.
Als einbaufertige Wälzkörperbaugruppe führt der Nadelkranz K60X68X25 zylindrische Nadelrollen achsparallel in Käfigtaschen. Das Wälzlager verzichtet bauartbedingt auf eigene Innen- und Außenringe. Dadurch entspricht die radiale Bauhöhe exakt der Differenz zwischen dem Außendurchmesser von 68 mm und der Bohrung von 60 mm. Diese Bauweise ermöglicht eine hohe radiale Tragfähigkeit bei geringem radialem Bauraumbedarf, sofern Welle und Gehäuse direkt als Wälzkörperlaufbahnen ausgeführt sind.
Dieses Wälzlager dient vorrangig als Loslager zur Aufnahme hoher Radialkräfte in kompakten Baugruppen. Konstruktionen nutzen die Baubreite von 25 mm gezielt dort, wo axialer Raum vorhanden ist, der radiale Durchmesser jedoch begrenzt bleibt. Typische Einsatzfelder finden sich in Getriebewellen und direkt gelagerten Zahnrädern. Reine Nadelkränze nehmen ausschließlich Radiallasten auf, weshalb axiale Führungskräfte stets über separate Anlaufscheiben oder Axialwälzlager abgefangen werden müssen.
Weil der Nadelkranz K60X68X25 ohne Laufringe montiert wird, übernehmen die Gegenflächen auf Welle und Gehäuse die Funktion der Laufbahnen. Die Wellenoberfläche muss maßgenau geschliffen und gehärtet sein, damit die Nadelrollen verschleißarm abrollen. Konstruktiv ist zudem die seitliche Führung zu beachten. Der Käfig benötigt glatte Anlaufflächen im Gehäuse oder auf der Welle, um ein axiales Wandern der Baugruppe während des Betriebs zu begrenzen.
Der Nadelkranz weist eine Bohrung von 60 mm, einen Außendurchmesser von 68 mm sowie eine Breite von 25 mm auf. Die Differenz zwischen Innen- und Außenmaß bestimmt die radiale Höhe der geführten Nadelrollen. Diese Abmessungen definieren den benötigten Durchmesser von Welle und Aufnahmebohrung.
Ein Nadelkranz besteht ausschließlich aus dem Nadelrollensatz und dem führenden Käfig. Innenring und Außenring entfallen vollständig. Dadurch baut diese Lagerform radial extrem flach. Voraussetzung für den Einsatz ist, dass sowohl Welle als auch Gehäusebohrung gehärtet und als funktionale Wälzkörperlaufbahnen bearbeitet sind.
Nadelkränze dieser Bauart dienen ausschließlich als Loslager und nehmen reine Radialkräfte auf. Sie besitzen keine Borden zur axialen Kraftübertragung. Treten in der Lagerung zusätzliche Axialkräfte auf, müssen diese durch separate Bauteile wie Axial-Nadellager, Anlaufscheiben oder passende Rillenkugellager abgestützt werden.
Die Schmierung erfolgt je nach Gesamtkonstruktion über Getriebeöl oder Wälzlagerfett. Da der Nadelkranz offen konstruiert ist, gelangt das Schmiermittel ungehindert an die Wälzkörper. Achten Sie auf eine saubere Zuführung und dichten Sie den Lagerraum nach außen hin über externe Wellendichtringe ab.
Die Welle übernimmt direkt die Aufgabe des fehlenden Lagerinnenrings. Daher verlangt der Nadelkranz eine gehärtete und feinstbearbeitete Oberfläche auf dem Wellenzapfen. Eine unzureichende Härte oder ungenaue Rundheit führt zu schnellem Verschleiß und beeinträchtigt die Lebensdauer des gesamten Wälzlagers.
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