NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 20 | 0,54 € | 10,12 € |
| 50 | 1,07 € | 9,59 € |
| 100 | 1,61 € | 9,05 € |
Der Nadelkranz K50X58X20 von NKE Steyr bietet eine tragfähige, radial kompakte Lagerung für Wellendurchmesser von 50 mm bei 20 mm Breite.
Der Nadelkranz K50X58X20 von NKE Steyr zeichnet sich durch seine geringe radiale Bauhöhe aus. Da diese Lagereinheit ohne eigene Innen- und Außenringe ausgeführt ist, bilden Welle und Gehäuse direkt die Laufbahnen für die zylindrischen Wälzkörper. Mit den Abmessungen von 50 mm Bohrung, 58 mm Außendurchmesser und 20 mm Breite eignet sich das Bauteil für Konstruktionen mit sehr begrenztem Bauraum. Das montagefertige Maschinenelement stellt eine belastbare Lösung für industrielle Lagerstellen dar.
Konstruktionen mit rein radialen Belastungen bei minimalem radialem Bauraum bilden den primären Anwendungsbereich des Nadelkranzes K50X58X20. Da Nadelkränze als Loslager fungieren, nehmen sie ausschließlich Radialkräfte auf. Durch den Linienkontakt der Nadelrollen bewältigt das Wälzlager auch bei geringen Bauraummaßen beachtliche Lasten. Treten im System zusätzlich Axialkräfte auf, wird das Bauteil mit einem separaten Axiallager kombiniert. Die Führung der Wälzkörper im Käfig unterstützt dabei gleichmäßige Laufeigenschaften im dauerhaften Betrieb.
Beim Einbau des Nadelkranzes K50X58X20 müssen Welle und Gehäusebohrung die Funktion der Lagerringe übernehmen. Gehärtete und geschliffene Oberflächen sind erforderlich, um vorzeitigen Verschleiß zu vermeiden. Die Nenndurchmesser von 50 mm auf der Welle und 58 mm im Gehäuse müssen präzise aufeinander abgestimmt sein. Für eine hohe Lebensdauer spielt zudem die kontinuierliche Schmierung eine zentrale Rolle. Seitliche Anlaufflächen sollten glatt gestaltet sein, damit der Käfig über die volle Breite von 20 mm exakt geführt wird.
Der Nadelkranz weist einen Innendurchmesser von 50 mm, einen Außendurchmesser von 58 mm sowie eine Gesamtbreite von 20 mm auf. Weil Innen- und Außenringe fehlen, entspricht die radiale Bauhöhe exakt dem Durchmesser der eingesetzten Nadelrollen, was einen besonders kompakten Einbau ermöglicht.
Da der Nadelkranz ohne Innen- und Außenring geliefert wird, rollen die Nadeln unmittelbar auf der Welle sowie in der Gehäusebohrung ab. Damit diese Kontaktflächen den hohen Linienpressungen standhalten, müssen Welle und Gehäuse gehärtet sowie feinstbearbeitet sein. Ungehärtete Oberflächen würden unter Last rasch Einlaufspuren zeigen.
Nadelkränze sind bauartbedingt reine Radiallager und können keinerlei axiale Kräfte übertragen. Treten in Ihrer Anwendung Axiallasten auf, kombinieren Sie den Nadelkranz mit einem axial belastbaren Wälzlager. Häufig kommen hierfür Axial-Nadelkränze oder Axial-Zylinderrollenlager zum Einsatz, welche die Längskräfte der Welle separat aufnehmen.
Der integrierte Käfig trennt die Wälzkörper und verringert die Reibung aneinanderliegender Nadeln. Dadurch eignet sich dieses Modell für höhere Drehzahlen und erzeugt weniger Wärme als eine vollnadelige Ausführung. Gleichzeitig bewirkt der Käfig eine parallele Ausrichtung der Nadeln in der lastfreien Zone.
Die Schmierung erfolgt je nach Bauart der Gesamtanwendung mit Schmierfett oder Schmieröl über das umgebende Gehäuse. Da der Nadelkranz offen und ohne Dichtungen ausgeführt ist, gelangt das Schmiermittel ungehindert an die Wälzkörper. Achten Sie auf eine geeignete externe Abdichtung, um Schmutzeintrag zu verhindern.
Die axiale Führung übernehmen üblicherweise Wellenschultern, Gehäuseabsätze oder Anlaufscheiben in Kombination mit Sicherungsringen. Diese seitlichen Flächen müssen für den Käfiganlauf feinbearbeitet sein. So bleibt der Nadelkranz auch bei dynamischen Betriebsbedingungen auf seiner definierten Position zwischen Welle und Gehäuse.
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