NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 0,30 € | 5,60 € |
| 50 | 0,60 € | 5,31 € |
| 150 | 0,89 € | 5,01 € |
| 250 | 1,18 € | 4,72 € |
Der Nadelkranz K42X47X13 von NKE Steyr bietet auf 42x47x13 mm hohe radiale Belastbarkeit bei minimalem Bauraumbedarf.
Der Nadelkranz K42X47X13 ist ein einreihiges Wälzlager ohne Innen- und Außenring, das Nadelrollen führt. Mit einer Bohrung von 42 mm, einem Außendurchmesser von 47 mm sowie einer Breite von 13 mm beansprucht dieses Bauteil von NKE Steyr radial nur geringe Bauhöhe. Nadelkränze eignen sich vorrangig für Konstruktionen, bei denen Welle und Gehäusebohrung unmittelbar als gehärtete Laufbahnen dienen. Auf diese Weise lassen sich hohe radiale Kräfte bei geringem Bauraumbedarf übertragen.
Der Nadelkranz wird dort eingesetzt, wo Lagerungen mit Ringen den vorhandenen Bauraum überschreiten würden. Durch den Linienkontakt der zylindrischen Rollen nimmt die Baugruppe hohe Radiallasten auf. Axialkräfte kann diese Bauform konstruktionsbedingt nicht übertragen. In der Praxis wird der Nadelkranz daher bei Bedarf mit gesonderten Anlaufscheiben oder Axiallagern kombiniert, um axiale Verschiebungen der Welle zu begrenzen.
Bei der Direktlagerung laufen die Wälzkörper unmittelbar auf der Welle und in der Gehäusebohrung. Die radiale Bauhöhe ergibt sich direkt aus der Differenz zwischen Außendurchmesser und Bohrung. Bei der Konstruktion ist zu beachten, dass die Gegenlaufflächen gehärtet und geschliffen ausgeführt sein sollten, um Verschleiß zu mindern. Der Käfig führt die Rollen achsparallel und trennt benachbarte Nadeln voneinander, was die Reibung im Betrieb verringert.
Die Baugruppe weist eine Bohrung beziehungsweise einen Hüllkreisdurchmesser von 42 mm innen und 47 mm außen auf. Die axiale Käfigbreite beträgt 13 mm. Durch diesen Querschnitt benötigt das Lager eine geringe radiale Bauhöhe, was eine platzsparende Konstruktion ermöglicht.
Das Bauteil dient ausschließlich der Aufnahme von Radialkräften über die Linienberührung der Nadelrollen. Axiale Belastungen kann der Käfig nicht übertragen. Bei gleichzeitigem Auftreten von Schubkräften oder axialer Führungspflicht sind daher zusätzliche Anlaufscheiben oder axiale Wälzlager erforderlich.
Da der Nadelkranz ohne eigene Laufringe auskommt, bilden Wellenzapfen und Gehäusebohrung die eigentlichen Laufbahnen. Diese Oberflächen sollten für den Betrieb entsprechend gehärtet und feinstbearbeitet sein. Eine unzureichende Oberflächengüte führt zu vorzeitigem Verschleiß der Wälzkörper.
Eine Nadelhülse verfügt über einen spanlos geformten, dünnwandigen Außenring aus Stahlblech, während ein Nadelkranz lediglich aus dem Käfig und den geführten Nadelrollen besteht. Der Nadelkranz beansprucht somit noch weniger radialen Raum, setzt aber gehärtete Laufbahnen im Gehäuse voraus.
Die Schmierung richtet sich nach den Vorgaben der umgebenden Konstruktion und erfolgt üblicherweise mit Schmierfett oder Schmieröl über das umgebende Gehäuse. Da das Bauteil offen ausgeführt ist, schützt die Gehäusekonstruktion das Lager vor Verunreinigungen und hält das Schmiermittel an den Laufflächen.
NKE AUSTRIA GmbH
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