NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,71 € | 13,55 € |
| 25 | 1,43 € | 12,83 € |
| 50 | 2,14 € | 12,12 € |
Der Nadelkranz K28X40X18 von NKE Steyr bietet eine besonders kompakte, radiale Lagerung bei Abmessungen von 28x40x18 mm.
Der Nadelkranz K28X40X18 von NKE Steyr fungiert als eigenständige Wälzkörper-Käfig-Einheit für Konstruktionen mit minimalem radialem Bauraum. Das Bauteil führt zylindrische Nadelrollen achsparallel in definierten Käfigtaschen. Da Innen- und Außenring konstruktionsbedingt entfallen, laufen die Wälzkörper unmittelbar auf Welle und Gehäuse. Diese Bauart spart wertvollen radialen Platz im Getriebe- und Maschinenbau, verlangt jedoch entsprechend gehärtete Gegenlaufflächen. Sie erhalten eine belastbare Lagerung für hohe Radialkräfte.
Konstrukteure nutzen diesen Nadelkranz vor allem dort, wo bei geringer Bauhöhe hohe radiale Kräfte aufgenommen werden müssen. Durch den Linienkontakt der Nadelrollen überträgt die Einheit erhebliche Belastungen im Vergleich zu Punktkontakt-Lagern. Typische Einsatzfelder finden sich in Getrieben sowie kompakten mechanischen Lagerstellen. Axialkräfte kann der Nadelkranz nicht übertragen. Bei kombinierten Belastungen kombinieren Sie die Einheit daher sinnvoll mit einem separaten Axiallager.
Weil dieser Nadelkranz ohne eigene Laufringe auskommt, übernehmen Welle und Gehäusebohrung die Funktion der Laufbahnen. Konstruktiv erfordert die Welle einen Durchmesser von 28 mm, während die Aufnahmebohrung im Gehäuse 40 mm beträgt. Die axiale Einbaubreite liegt bei 18 mm. Um vorzeitigen Verschleiß zu vermeiden, müssen die Gegenflächen gehärtet und feingeschliffen sein. Eine sachgerechte Schmierung trägt zur einwandfreien Funktion der Nadelrollen im Käfig bei.
Die Einheit weist einen Innendurchmesser von 28 mm, einen Außendurchmesser von 40 mm sowie eine Breite von 18 mm auf. Diese Maße definieren zugleich den erforderlichen Wellendurchmesser und die Gehäusebohrung, da der Nadelkranz ohne separate Ringe direkt auf den Gegenflächen abrollt.
Konstruktionsbedingt nimmt der Nadelkranz ausschließlich radiale Kräfte auf. Durch die zylindrische Form der Nadeln entsteht ein Linienkontakt, der eine hohe Tragfähigkeit auf engem Raum ermöglicht. Zur Aufnahme von Axialkräften müssen Sie in der Konstruktion ein zusätzliches Axiallager vorsehen.
Ein Nadelkranz besteht lediglich aus dem Führungskäfig und den darin geführten Nadelrollen. Im Gegensatz zu kompletten Nadellagern besitzt er weder Innen- noch Außenring. Die Wälzkörper rollen unmittelbar auf der gehärteten Welle und im Gehäuse ab, was die radiale Bauhöhe auf ein Minimum reduziert.
Die Welle dient bei dieser Bauform unmittelbar als innere Wälzkörperlaufbahn. Sie muss daher einen Nenndurchmesser von 28 mm aufweisen und für den Wälzkörperkontakt gehärtet sowie feinstbearbeitet sein. Weiche oder raue Wellenoberflächen führen unter Belastung zu schnellem Materialverschleiß und verkürzen die Lebensdauer erheblich.
Der Nadelkranz stützt sich radial über die Nadeln in der 40 mm großen Gehäusebohrung ab. Axial erfordert die Einheit eine seitliche Führung durch entsprechende Anlaufflächen wie Wellenschultern oder Gehäusebunde. Diese Anlaufflächen verhindern ein axiales Wandern des Käfigs während des laufenden Betriebs.
Das offene Bauteil besitzt keine integrierten Dichtscheiben und wird über das Schmiersystem der umgebenden Baugruppe versorgt. Je nach Einsatzzweck eignet sich eine Öl- oder Fettschmierung. Eine kontinuierliche Schmiermittelzufuhr schützt die Kontaktstellen vor Reibung und trägt zur Ableitung entstehender Betriebswärme aus der Lagerstelle bei.
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