NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,25 € | 4,86 € |
| 50 | 0,51 € | 4,60 € |
| 150 | 0,76 € | 4,35 € |
| 250 | 1,02 € | 4,09 € |
Der Nadelkranz K22X28X17 von NKE Steyr bietet eine radiale Lagerung auf engstem Raum für Wellen mit 22 mm Durchmesser.
Der Nadelkranz K22X28X17 dient als montagefertige Baueinheit für Konstruktionen, bei denen Welle und Gehäusebohrung direkt als Wälzkörperlaufbahnen fungieren. Durch den Verzicht auf eigene Innen- und Außenringe beansprucht dieses Wälzlager lediglich einen radialen Bauraum von 3 mm Wandstärke bei einer Baubreite von 17 mm. Die geführten Nadelrollen ermöglichen die Übertragung hoher Radialkräfte auf kleinem Raum, während der Käfig ein Schränken der Rollen im Betrieb verhindert.
Konstrukteure wählen diesen Nadelkranz vor allem für Lagerungsfälle mit minimalem radialem Einbauraum, bei denen bestehende Bauteile gehärtet werden können. Durch den Linienkontakt der zylindrischen Nadeln nimmt die Einheit hohe Radiallasten auf, eignet sich jedoch bauartbedingt ausschließlich als Loslager. Axiale Kräfte kann dieses Lager nicht aufnehmen; sie müssen in der Konstruktion durch separate Anlaufscheiben oder Axialwälzlager abgefangen werden.
Da der Nadelkranz ohne Innen- und Außenring läuft, stellen Welle und Gehäusebohrung die unmittelbaren Wälzlagerlaufbahnen dar. Achten Sie darauf, dass die Gegenlaufflächen auf der Welle (Durchmesser 22 mm) und im Gehäuse (Durchmesser 28 mm) gehärtet sowie feinstbearbeitet ausgeführt sind. Die effektive Lagerluft ergibt sich erst nach der Montage aus den tatsächlich gefertigten Durchmessern der Welle und des umschließenden Gehäuses.
Dieses Bauteil besteht aus einem geführten Satz Nadelrollen innerhalb eines stabilen Käfigs, jedoch ohne eigene Laufringe. Mit den Abmessungen 22 mm Innendurchmesser, 28 mm Außendurchmesser und 17 mm Breite ermöglicht das Bauteil sehr kompakte Lageranordnungen, bei denen die Welle und das Gehäuse direkt als Wälzbahnen dienen.
Nadelkränze dieser Bauart nehmen ausschließlich Radialkräfte auf. Der Linienkontakt der Nadelrollen sorgt für eine hohe radiale Tragfähigkeit und Steifigkeit. Reine Axialkräfte kann das Bauteil nicht übertragen. Treten in der Anwendung Axiallasten auf, müssen Sie diese durch zusätzliche Komponenten wie Axiallager oder Anlaufscheiben führen.
Die interne Lagerluft ist bei einem Nadelkranz nicht ab Werk fest vorgegeben, sondern entsteht erst im eingebauten Zustand. Ausschlaggebend dafür sind die maßlichen Toleranzen der gehärteten Wellenlaufbahn und der Gehäusebohrung. Über die Passungswahl für Welle und Gehäuse steuern Sie das finale Betriebsspiel der Lagerstelle gezielt selbst.
Weil der Nadelkranz direkt auf der Welle und im Gehäuse abrollt, müssen beide Komponenten die Funktion von Lagerringen übernehmen. Die Oberflächen erfordern eine ausreichende Härtung sowie eine geschliffene Oberflächengüte. Ungehärtete Laufflächen führen unter Belastung zu vorzeitigem Verschleiß der Wälzkörperlaufbahn und beeinträchtigen die vorgesehene Funktion.
Das Bauteil besitzt keine integrierten Dichtungen. Die Schmierung erfolgt über das Schmiersystem der Gesamtlagerung, typischerweise durch geeignetes Schmieröl oder Schmierfett. Der offene Käfig erleichtert dabei einen ungehinderten Schmierstoffzutritt direkt an die Kontaktflächen zwischen Nadelrollen und Gegenlaufbahnen.
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