NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 50 | 0,12 € | 2,32 € |
| 100 | 0,24 € | 2,20 € |
| 250 | 0,36 € | 2,08 € |
| 500 | 0,49 € | 1,95 € |
Der Nadelkranz K15X19X10 von NKE Steyr bietet mit 15x19x10 mm eine hochbelastbare Radiallagerung bei minimalem radialen Bauraum.
Der Nadelkranz K15X19X10 fungiert als eigenständige Funktionseinheit aus Nadelrollen und einem führenden Käfig. Mit einer Innenbohrung von 15 mm, einem Außendurchmesser von 19 mm und einer Breite von 10 mm ermöglicht diese Bauform besonders platzsparende Konstruktionen. Da Innen- und Außenring entfallen, laufen die Wälzkörper direkt auf Welle und Gehäusebohrung. Dieses Wälzlager nimmt rein radiale Kräfte auf und verlangt präzise bearbeitete Anschlussflächen in Ihrer Baugruppe.
Diese Ausführung kommt zum Einsatz, wenn bei eng begrenztem Einbauraum hohe radiale Kräfte wirken. Durch den Linienkontakt der zylindrischen Rollen überträgt das Nadellager hohe Belastungen steif und formstabil. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Getriebeeinheiten und Wellenlagerungen des allgemeinen Maschinenbaus. Axiale Kräfte kann diese Lagerung bauartbedingt nicht aufnehmen. Hierfür kombinieren Sie die Einheit mit separaten Axialsicherungen oder Anlaufscheiben.
Da der Nadelkranz keine eigenen Ringe mitbringt, bestimmen die Härte und Güte der Gegenlaufflächen auf Welle und Gehäuse die Betriebsdauer. Die Wellenoberfläche dient direkt als innere Wälzkörperlaufbahn, die Gehäusebohrung als äußere. Achten Sie auf eine ausreichende Härtung sowie geringe Rauheitswerte der Laufbahnen. Der Käfig führt die Nadeln achsparallel, trennt die Wälzkörper und trägt zur Reibungsminderung bei. Eine Schmierung erfolgt über die externe Schmierstoffzufuhr der Baugruppe.
Die Baueinheit besteht aus präzise geführten Nadelrollen in einem Käfig, jedoch ohne eigenen Innen- oder Außenring. Mit 15 mm Bohrung, 19 mm Außendurchmesser und 10 mm Breite beansprucht das Lager radial lediglich 2 mm Wandstärke. Dadurch entstehen extrem kompakte Wellenlagerungen mit hoher radialer Tragfähigkeit.
Dieses Wälzlager nimmt ausschließlich radiale Belastungen auf. Durch die zylindrische Form der Nadeln verteilt sich der Druck gleichmäßig über die Linienberührung. Axiale Kräfte kann der Nadelkranz nicht übertragen. Für axiale Lasten müssen Sie die Welle über zusätzliche Komponenten wie Anlaufscheiben oder Axialwälzlager führen.
Welle und Gehäusebohrung fungieren als direkte Laufbahnen für die Nadelrollen. Sie müssen gehärtet und feinstbearbeitet sein, um Verschleiß zu minimieren. Maßgenauigkeit und Rundheit der Flächen bestimmen zudem das resultierende Lagerspiel der montierten Baugruppe maßgeblich.
Ein Nadelkranz verzichtet vollständig auf Ringe oder spanlos geformte Außenhülsen. Die Rollen laufen direkt im Gehäuse. Eine Nadelhülse besitzt hingegen einen dünnwandigen Außenring aus Stahlblech, der in die Gehäusebohrung eingepresst wird und dort als äußere Laufbahn dient.
Das Lager verfügt über keine integrierten Dichtungen oder Fettfüllungen. Sie führen den Schmierstoff über das umgebende Getriebegehäuse oder gesonderte Schmierkanäle in der Welle zu. Sowohl eine Ölschmierung als auch eine geeignete Fettschmierung kommen je nach Drehzahl und Konstruktion infrage.
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