NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 50 | 0,15 € | 2,94 € |
| 100 | 0,31 € | 2,78 € |
| 250 | 0,46 € | 2,63 € |
| 500 | 0,62 € | 2,47 € |
Der Nadelkranz K12X17X13 -TVP von NKE Steyr bietet kompakte Direktlagerung bei 12 mm Bohrung, 17 mm Außendurchmesser und 13 mm Breite.
Der Nadelkranz K12X17X13 -TVP fungiert als eigenständiges Wälzlager ohne eigene Laufringe. Durch die direkte Führung der Nadelrollen zwischen Welle und Gehäusebohrung beansprucht dieses Bauteil minimalen radialen Bauraum. Die Ausführung von NKE Steyr nimmt im Betrieb hohe Radialkräfte auf. Sie integrieren die Einheit direkt in bestehende Konstruktionen, sofern Welle und Gehäuse entsprechend gehärtet und geschliffen sind.
Dieses Nadellager kommt dort zum Einsatz, wo Konstrukteure wenig radialen Einbauraum vorfinden und gleichzeitig hohe Tragfähigkeit fordern. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Konstruktionen sowie allgemeinen Baugruppen des Maschinenbaus. Durch den Linienkontakt der zylindrischen Rollen überträgt die Einheit reine Radiallasten. Zur Aufnahme axialer Führungskräfte kombinieren Anwender den Nadelkranz üblicherweise mit separaten Axialsicherungen oder Anlaufscheiben.
Da der Nadelkranz K12X17X13 -TVP ohne Innenring und Außenring arbeitet, dienen die Welle und die Gehäuseaufnahme direkt als Wälzkörperlaufbahnen. Für eine sachgerechte Funktion müssen diese Gegenlaufflächen zwingend gehärtet, feinstbearbeitet und maßhaltig ausgeführt sein. Zudem führt der Käfig die Nadelrollen achsparallel, was die Reibung mindert. Bei der Auslegung empfiehlt sich eine stetige Schmierstoffversorgung sowie eine axiale Fixierung im Betrieb.
Das Lager besitzt einen inneren Hüllkreisdurchmesser von 12 mm, der der Aufnahme der Welle dient. Der Außendurchmesser beträgt 17 mm und bestimmt die passende Gehäusebohrung. Mit einer Gesamtbreite von 13 mm passt die Baugruppe in schmale Lagersitze des Maschinenbaus.
Weil der Nadelkranz auf eigene Innen- und Außenringe verzichtet, laufen die Wälzkörper unmittelbar auf der Wellenoberfläche sowie der Gehäusewand. Ungehärtete Laufflächen würden unter den auftretenden Kontaktspannungen rasch verschleißen. Eine fachgerechte Härtung und Bearbeitung der Wellen- und Gehäuselaufbahnen ist daher betriebsnotwendig.
Nadelkränze dieser Bauart nehmen ausschließlich radiale Kräfte auf. Durch die zylindrische Rollenform können axial wirkende Belastungen nicht abgestützt werden. Treten in einer Konstruktion Axialkräfte auf, müssen Anlaufscheiben, Sicherungsringe oder zusätzliche Axiallager vorgesehen werden, um die Führung der Wellenteile zu ermöglichen.
Der integrierte Käfig hält die Nadelrollen auf konstantem Abstand und führt sie achsparallel zur Lagerachse. Dadurch verhindert die Baugruppe eine gegenseitige Berührung der Wälzkörper, was die Gleitreibung und Erwärmung während des Betriebs mindert und den ruhigen Lauf unterstützt.
Die axiale Begrenzung erfolgt üblicherweise über angrenzende Gehäuseschultern, Sicherungsringe oder beigestellte Anlaufscheiben. Da der Kranz selbst keine Halteborde besitzt, dient die Konstruktion der Welle und des Gehäuses dazu, ein seitliches Auswandern der Rollenbaugruppe während der Drehung zu begrenzen.
NKE AUSTRIA GmbH
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