INA
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Der einreihige Nadelkranz K75-81-30 von INA bietet eine kompakte Lagerung für 75 mm Wellendurchmesser bei minimalem radialem Bauraumbedarf.
Der Nadelkranz K75-81-30 von INA stellt eine einbaufertige Wälzkörpereinheit dar, die sich aus Nadelrollen und einem Stahlblechkäfig zusammensetzt. Da dieses Wälzlager ohne eigene Innen- und Außenringe ausgeführt ist, bestimmen die gehärteten und geschliffenen Gegenlaufflächen auf Welle und Gehäuse das radiale Betriebsspiel. Mit einer Bohrung von 75 mm, einem Außendurchmesser von 81 mm sowie einer Breite von 30 mm ermöglicht das Lager tragfähige Konstruktionen bei geringer radialer Bauhöhe.
Der Nadelkranz K75-81-30 eignet sich vorrangig für Konstruktionen, bei denen der vorhandene Bauraum keine Wälzlager mit massiven Ringen zulässt. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungen mit hohen Radiallasten bei begrenztem Einbauraum im Maschinen- und Getriebebau. Durch die Führung der Wälzkörper im Käfig laufen die Nadeln auch bei höheren Drehzahlen achsparallel. Konstruktionen nutzen diese Bauart, um hohe radiale Kräfte auf engem Raum aufzunehmen.
Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper präzise und hält Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad stand. Funktionsbedingt rollen Nadelkränze direkt auf den umgebenden Bauteilen ab. Sowohl der Wellenzapfen mit 75 mm Durchmesser als auch die aufnehmende Gehäusebohrung mit 81 mm dienen als Laufbahnen. Eine ausreichende Oberflächenhärte und passende Geometrietoleranzen der Gegenflächen sind erforderlich, um die vorgesehene Tragfähigkeit zu erreichen.
Einreihige Nadelkränze wie der K75-81-30 bestehen ausschließlich aus einem Käfig und geführten Nadelrollen. Ohne eigene Ringe benötigt das Lager bei 75 mm Innen- und 81 mm Außendurchmesser nur eine minimale radiale Bauhöhe. Das spart Bauraum und ermöglicht bei sachgerechter Wellenausführung eine steife Lagerung.
Dieses Modell besitzt einen Innendurchmesser von 75 mm, bezogen auf den eingeschriebenen Hüllkreis der Nadelrollen. Der Außendurchmesser beträgt 81 mm und entspricht dem umschriebenen Kreis der Wälzkörper. Über die gesamte axiale Breite misst der Stahlblechkäfig 30 mm. Diese Maße müssen mit den Abmessungen von Welle und Gehäusebohrung übereinstimmen.
Das Lager deckt einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad ab. Diese Spanne wird maßgeblich durch den formstabilen Stahlblechkäfig und die metallischen Wälzkörper unterstützt. Bei der Auslegung der Schmierung sollten Sie Schmierstoffe wählen, deren thermische Spezifikation für diesen Temperaturbereich freigegeben ist.
Der Käfig aus Stahlblech trennt die einzelnen Nadelrollen voneinander und verhindert deren Berührung während des Betriebs. Dadurch reduziert er Reibung und Wärmeentwicklung im Vergleich zu vollnadeligen Ausführungen. Gleichzeitig sorgt der Käfig dafür, dass die Wälzkörper in der lastfreien Zone parallel zur Drehachse geführt werden und nicht schränken.
Da der Nadelkranz K75-81-30 als offene Baueinheit ohne integrierte Dichtungen ausgeführt ist, muss das Schmiermittel über die umgebende Konstruktion zugeführt und gehalten werden. Je nach Anforderung eignet sich Öl- oder Fettschmierung. Eine externe Abdichtung des Gehäuses schützt die Laufbahnen vor dem Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit.
Das radiale Lagerspiel entsteht erst durch das Zusammenspiel mit den angrenzenden Bauteilen. Da Innen- und Außenring fehlen, bestimmen die gefertigten Toleranzen von Welle und Gehäusebohrung die tatsächliche Lagerluft. Konstrukteure stimmen die Maßpassungen der Laufbahnen so aufeinander ab, dass unter Berücksichtigung von Betriebstemperatur und elastischer Verformung das gewünschte Spiel vorliegt.
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