INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,62 € | 11,65 € |
| 50 | 1,24 € | 11,03 € |
| 100 | 1,84 € | 10,43 € |
Der einreihige Nadelkranz K35-42-18 von INA spart radialen Bauraum bei Abmessungen von 35x42x18 mm und führt Wälzkörper im Stahlblechkäfig.
Der Nadelkranz K35-42-18 von INA fungiert als einreihiges Wälzlager ohne eigene Ringe. Mit einer Bohrung von 35 mm, einem Außendurchmesser von 42 mm und einer Breite von 18 mm überträgt das Bauteil radiale Kräfte bei minimalem Platzbedarf. Die Nadelrollen laufen direkt zwischen Welle und Gehäusebohrung, wodurch die Konstruktion besonders schlank ausfällt. Die Ausführung wird vor allem gewählt, wenn für herkömmliche Wälzlager mit Innen- und Außenring der radiale Einbauraum nicht ausreicht.
Der Nadelkranz K35-42-18 kommt in Konstruktionen zum Einsatz, die hohe radiale Belastungen auf engstem Raum aufnehmen müssen. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Wellenlagerungen mit direkt genutzter Wellenlaufbahn. Da der Kranz auf eigene Lagerringe verzichtet, müssen die umgebenden Komponenten wie Welle und Gehäusebohrung als gehärtete und geschliffene Laufbahnen ausgeführt sein. So entsteht eine hochbelastbare Direktlagerung mit geringer Trägheit und hoher Drehzahlfestigkeit.
Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper achsparallel und verhindert den direkten Kontakt der Nadeln untereinander. Dadurch reduziert das Lager die Reibung und bleibt auch bei höheren Drehzahlen formstabil. Zudem deckt die Ausführung einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ab. Konstrukteure und Einkäufer schätzen dieses Merkmal bei thermischer Beanspruchung. Bei der Auslegung empfiehlt sich eine ausreichende Schmierstoffversorgung, um den Verschleiß gering zu halten.
Mit einem Innendurchmesser von 35 mm, einem Außendurchmesser von 42 mm und einer Breite von 18 mm bestimmt das Lager die Abmessungen von Welle und Gehäusebohrung. Durch den Verzicht auf eigene Lagerringe bleibt der radiale Bauraumbedarf minimal, was eine platzsparende Integration in kompakte Konstruktionen ermöglicht.
Die einreihige Anordnung der Nadelrollen sorgt für eine kompakte axiale Baubreite bei hoher radialer Tragfähigkeit. Durch den Verzicht auf Innen- und Außenringe rollen die Wälzkörper unmittelbar auf der Welle und in der Gehäusebohrung ab. Diese Direktlagerung senkt das Gesamtgewicht der Lagerstelle und verringert das Massenträgheitsmoment rotierender Komponenten.
Da der Nadelkranz ohne eigene Ringe montiert wird, dienen Welle und Gehäusebohrung direkt als Laufbahnen. Diese Oberflächen müssen gehärtet, feingeschliffen und frei von Beschädigungen sein, um vorzeitigem Verschleiß vorzubeugen. Eine fachgerechte Bearbeitung der Gegenflächen trägt dazu bei, dass der Nadelkranz seine volle Lebensdauer erreicht und die Lasten gleichmäßig auf die Wälzkörper verteilt werden.
Der spezifizierte Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad. Der integrierte Stahlblechkäfig behält in diesem Temperaturbereich seine Festigkeit und Formstabilität. Wählen Sie den Schmierstoff passend zu den auftretenden Betriebstemperaturen, damit der Schmierfilm zwischen den Nadelrollen und den Gegenkörpern erhalten bleibt.
Sie können diesen Nadelkranz abhängig von Drehzahl und Betriebsumgebung sowohl mit Schmierfett als auch mit Schmieröl betreiben. Da das Lager offen ausgeführt ist, gelangt der Schmierstoff direkt an die Nadelrollen und den Käfig. Wichtig ist eine externe Abdichtung der Lagerstelle im Gehäuse, um das Entweichen des Schmiermittels und das Eindringen von Schmutzpartikeln zu verhindern.
Ein Nadelkranz besteht lediglich aus den Nadelrollen und dem führenden Käfig, besitzt also weder Innen- noch Außenring. Eine Nadelhülse hingegen verfügt über einen dünnwandigen, spanlos geformten Außenring aus Stahlblech. Der Nadelkranz erfordert daher zwingend gehärtete Gehäusebohrungen, spart im Gegenzug jedoch den zusätzlichen Einbauraum des Außenrings komplett ein.
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