INA
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Der zweireihige Nadelkranz K24-30-31 -ZW von INA ermöglicht mit den Maßen 24x30x31 mm eine tragfähige Lagerung bei minimalem radialem Bauraumbedarf.
Der Nadelkranz K24-30-31 -ZW fungiert als einbaufertige Funktionseinheit zur Führung von Wälzkörpern zwischen Welle und Gehäuse. Da die Konstruktion ohne eigene Innen- und Außenringe auskommt, baut die Lagerung radial besonders kompakt und nutzt den Raum zwischen 24 mm Bohrungs- und 30 mm Außendurchmesser unmittelbar aus. Das Bauteil von INA verfügt über einen Stahlblechkäfig, der die Nadelrollen achsparallel führt und für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt ist.
Die Lagereinheit kommt vorrangig dort zum Einsatz, wo hohe radiale Kräfte auf engem Raum wirken. Typische Anwendungsbereiche liegen bei Konstruktionen mit begrenztem radialem Bauraum sowie im allgemeinen Maschinenbau. Voraussetzung für den Betrieb ist, dass Welle und Gehäusebohrung gehärtet und geschliffen sind, um als direkte Wälzlagerlaufbahnen zu dienen. Durch den Verzicht auf massive Ringe verringert sich das Gesamtgewicht der Lagerstelle und der radiale Einbauraum wird geschont.
Das Nachsetzzeichen ZW kennzeichnet diesen Nadelkranz als zweireihige Bauform mit einer Gesamtbreite von 31 mm. Gegenüber schmaleren, einreihigen Kränzen verteilt die doppelte Nadelreihe die eingeleiteten Radiallasten auf eine größere Kontaktfläche. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die beiden Rollenreihen auf Abstand, mindert die Reibung zwischen den Wälzkörpern und unterstützt eine gleichmäßige Lastverteilung im laufenden Betrieb.
Dieser zweireihige Nadelkranz führt Nadelrollen direkt zwischen gehärteten Laufbahnen auf Welle und Gehäuse. Die Baugruppe von INA besitzt die Nennmaße 24 mm Bohrung, 30 mm Außendurchmesser und 31 mm Breite. Dank des integrierten Stahlblechkäfigs bleibt die Anordnung formstabil und erträgt Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad.
Die Kennzeichnung ZW weist auf eine zweireihige Ausführung des Nadelkranzes hin. Gegenüber einreihigen Modellen besitzt diese Variante zwei nebeneinander angeordnete Reihen an Wälzkörpern. Dies vergrößert die tragende Fläche entlang der 31 mm breiten Lagerstelle und erlaubt die Aufnahme höherer Radiallasten bei unverändertem Durchmesser.
Da der Nadelkranz ohne eigene Innen- und Außenringe ausgeführt ist, dienen Welle und Gehäusebohrung als Gegenlaufbahnen. Die entsprechenden Kontaktflächen erfordern eine Härtung und feine Bearbeitung durch Schleifen. Nur so können die Nadeln reibungsarm abrollen, ohne die metallischen Grundkörper vorzeitig zu verschleißen.
Der Nadelkranz ist für den Einsatz bei Umgebungstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Maßgeblich für diese Grenzwerte ist neben der Maßstabilität der Rollen vor allem der Stahlblechkäfig. Bei der Auslegung der Lagerstelle sollte darauf geachtet werden, dass das verwendete Schmiermittel für dieses Temperaturfenster geeignet ist.
Der Stahlblechkäfig trennt die einzelnen Nadelrollen voneinander und führt sie achsparallel zur Rotationsachse. Dies mindert die Gleitreibung zwischen den Wälzkörpern und verhindert ein Verkanten in der lastfreien Zone. Gleichzeitig hält der Käfig die Wälzkörper bei Montage- und Wartungsarbeiten verliersicher zusammen.
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