INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 50 | 0,24 € | 4,53 € |
| 100 | 0,48 € | 4,29 € |
| 250 | 0,71 € | 4,06 € |
| 500 | 0,95 € | 3,82 € |
Die Nadelhülse HK1816 von INA bietet eine kompakte Lagerung für radiale Kräfte bei Abmessungen von 18x24x16 mm ohne integrierte Dichtung.
Die Nadelhülse HK1816 von INA zeichnet sich durch ihren spanlos geformten, dünnwandigen Außenring aus. Dieses einreihige Wälzlager beansprucht mit einer Bohrung von 18 mm, einem Außendurchmesser von 24 mm sowie einer Breite von 16 mm sehr wenig radialen Bauraum. Konstruktionen mit begrenzten Platzverhältnissen nutzen die hohe radiale Belastbarkeit der zylindrischen Wälzkörper. Bei Serienbedarf für die Fertigung oder bei kurzfristigen Reparaturen in der Instandhaltung stellt dieses Lager eine funktionale Komponente dar.
Typische Einsatzgebiete finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Getrieben sowie in Führungen mit rein radialer Kraftübertragung. Da das Bauteil axiale Kräfte konstruktionsbedingt nicht aufnimmt, fungiert es primär als reines Radiallager. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Nadeln auch bei dynamischen Drehbewegungen spurtreu und hält Reibungseffekte gering. Mit einem zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +140 Grad deckt die Ausführung anspruchsvolle thermische Umgebungen in industriellen Aggregaten ab.
Die Nadelhülse HK1816 besitzt weder Dichtscheiben noch eine eigene Schmierbohrung. Schmierstoffe gelangen stirnseitig an die Wälzkörper, weshalb das umgebende Gehäuse oder eine externe Dichtung das Eindringen von Schmutzpartikeln verhindern sollte. Da das Lager üblicherweise direkt auf der gehärteten und geschliffenen Welle läuft, bestimmt deren Oberflächengüte das Laufverhalten maßgeblich mit. Prüfen Sie vor dem Einpressen den Gehäusesitz sorgfältig, da die dünnwandige Hülse ihre endgültige zylindrische Form erst im Bohrungssitz erhält.
Mit einem Innendurchmesser von 18 mm, einem Außendurchmesser von 24 mm sowie einer Breite von 16 mm beansprucht das Lager wenig Bauraum. Durch die sehr geringe Querschnittshöhe eignet es sich vor allem für Konstruktionen mit minimalem radialem Bauraum.
Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper exakt und trennt die einzelnen Nadeln voneinander. Dies verringert die innere Reibung sowie die Temperaturentwicklung im Vergleich zu vollnadeligen Konstruktionen. Der Käfig trägt dazu bei, dass das Lager auch bei höheren Drehzahlen gleichmäßig und vibrationsarm läuft.
Zulässig ist ein Betriebsbereich von -30 bis +140 Grad. Diese thermische Spanne ermöglicht den Einsatz in Industriegetrieben oder Motorkomponenten, sofern das separat eingebrachte Schmiermittel für das jeweilige Temperaturprofil freigegeben ist.
Da die Nadelhülse HK1816 werkseitig ohne Dichtung gefertigt wird, sollten anliegende Gehäusedeckel oder externe Radial-Wellendichtringe die Lagerstelle absichern. Auf diese Weise verbleibt das Schmiermittel an den Wälzkörpern, während Schmutzpartikel und Feuchtigkeit von der Laufbahn ferngehalten werden.
Ohne Schmierbohrung im Außenring muss die Schmierstoffzufuhr über die offenen Stirnseiten der Hülse erfolgen. Geeignetes Schmierfett oder Schmieröl wird entweder bei der Erstmontage direkt in den Nadelkranz eingebracht oder über bestehende Ölkreisläufe im Aggregat kontinuierlich an die Kontaktflächen herangeführt.
Nein, Nadelhülsen dieser Baureihe fungieren als reine Radiallager und sind ausschließlich für Kräfte senkrecht zur Wellenachse ausgelegt. Treten in der jeweiligen Baugruppe axiale Kräfte auf, müssen diese durch separate Axiallagerungen oder entsprechende Anlaufscheiben entlang der Welle abgestützt werden.
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