INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 5% | 4,41 € |
| 50 | 10% | 4,19 € |
| 150 | 15% | 3,95 € |
| 250 | 20% | 3,72 € |
Die offene Nadelhülse HK0912 von INA bietet eine kompakte Lagerung für 9-mm-Wellen bei minimalem radialem Bauraum.
Mit der Nadelhülse HK0912 erhalten Sie ein spanlos geformtes, dünnwandiges Radiallager für Konstruktionen mit extrem geringem Querschnitt. Dieses Wälzlager von INA besitzt die Abmessungen 9 mm Innen- bzw. Hüllkreisdurchmesser, 13 mm Außendurchmesser sowie eine Breite von 12 mm. Da die Nadeln direkt auf der gehärteten Welle abrollen, entfällt ein separater Innenring. Das einreihige Nadellager spart wertvollen Bauraum und eignet sich für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Konstrukteure wählen dieses Modell vor allem für kompakte Gehäusebohrungen, bei denen reine Radialkräfte auf kleinstem Raum aufgenommen werden müssen. Durch den geringen Außendurchmesser von 13 mm lässt sich das Lager unkompliziert in schlanke Baugruppen einpressen. Ein fester Sitz im Gehäuse genügt für den axialen Halt. Die Hülse nimmt radiale Lasten auf, darf jedoch keinen axialen Kräften ausgesetzt werden.
Diese Variante ist ohne Dichtung und ohne Schmierbohrung ausgeführt. Das bedeutet, dass Schmierstoff über die Stirnseiten zugeführt werden muss, beispielsweise über ein externes Schmiersystem oder ein Ölbad. Schützen Sie die Lagerstelle vor Schmutz und Feuchtigkeit durch vorgelagerte Gehäusedichtungen. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper und ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +140 Grad Celsius ausgelegt.
Mit einem Hüllkreisdurchmesser von 9 mm, einem Außendurchmesser von 13 mm und einer Breite von 12 mm beansprucht die Nadelhülse radial lediglich zwei Millimeter Wandstärke. Der Innen- bzw. Hüllkreisdurchmesser entspricht dabei exakt dem Durchmesser der zu lagernden Welle.
Nadelhülsen dieser Baureihe nutzen direkt die entsprechend gehärtete und geschliffene Oberfläche der Welle als Laufbahn. Der Verzicht auf einen eigenen Innenring spart radialen Bauraum sowie Gewicht und ermöglicht eine besonders kompakte Gesamtanordnung bei gleichzeitig hoher Belastbarkeit.
Das Lager deckt einen Betriebsbereich von -30 bis +140 Grad Celsius ab. Der verbaute Stahlblechkäfig und die Wälzkörper halten dieser Temperaturspanne stand. Maßgeblich für die tatsächliche Grenze im Betrieb ist die Temperaturbeständigkeit des gewählten Schmierstoffs.
Weil die Außenhülse keine Schmierbohrung aufweist, erfolgt die Schmiermittelzufuhr axial über die offenen Stirnseiten. Sie können das Lager mit Schmierfett befüllen oder über den Ölkreislauf der Maschine versorgen, wobei das Schmiermittel frei durch den Nadelkranz zirkulieren kann.
Der Käfig aus Stahlblech hält die zylindrischen Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und verhindert deren gegenseitiges Berühren. Dadurch laufen die Nadeln geräuscharm und parallel zur Achse, was Verschleiß reduziert und höhere Drehzahlen im Dauerbetrieb unterstützt.
Die Konstruktion als einreihiges Nadellager ist ausschließlich für radiale Kräfte ausgelegt. Axiale Belastungen kann die Nadelhülse bauartbedingt nicht aufnehmen. In der Anwendung müssen Sie axiale Kräfte durch separate Anlaufscheiben oder gesonderte Axiallager abfangen.
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