NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,68 € | 12,80 € |
| 25 | 1,36 € | 12,12 € |
| 50 | 2,02 € | 11,46 € |
Die Nadelhülse HMK2920 von NTN Nadellager bietet mit den Maßen 29x38x20 mm eine kompakte, hoch belastbare Radiallagerung für begrenzte Bauräume.
Die Nadelhülse HMK2920 ist ein einreihiges Wälzlager ohne Innenring, das direkt auf der gehärteten Welle abwälzt. Durch den dünnwandigen Außenring beansprucht dieses Bauteil wenig radialen Bauraum, nimmt dabei jedoch hohe Radialkräfte auf. Die HMK-Serie kommt in Gehäusekonstruktionen zum Einsatz, bei denen herkömmliche Lagerungen aufgrund des Außendurchmessers von 38 mm keinen ausreichenden Platz finden.
Dieses Nadellager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo ein geringer radialer Bauraum mit einer hohen Tragfähigkeit kombiniert werden muss. Typische Einsatzfelder liegen im allgemeinen Maschinenbau, in Getriebeelementen sowie in kompakten Vorrichtungen zur Führung rotierender Wellen. Die offene Bauform erlaubt den kontinuierlichen Austausch mit dem Schmierstoff des Gesamtsystems. Wenn Anwender ein kompaktes Radiallager suchen, das Wellen mit 29 mm Durchmesser aufnimmt, erfüllt diese Nadelhülse die geforderten Bedingungen.
Da die HMK2920 ohne Dichtung und ohne Schmierbohrung gefertigt ist, erfordert die Lagerstelle eine externe Abdichtung gegen das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit. Die Schmierung erfolgt über das umgebende Ölbad oder eine passende Fettschmierung im Gehäuse. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Nadelrollen und ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Bei der Montage ist auf ein fachgerechtes, gleichmäßiges Einpressen in die Gehäusebohrung zu achten, damit die dünnwandige Hülse ihre exakte zylindrische Form ausbildet.
Mit einem dünnwandigen Außenring und den Abmessungen 29x38x20 mm bietet diese Ausführung eine sehr niedrige radiale Bauhöhe bei gleichzeitig hoher radialer Belastbarkeit. Die Bauform nutzt die Welle als direkte Laufbahn und spart dadurch Bauraum und Gewicht.
Er führt die zylindrischen Nadeln auf gleichmäßigem Abstand zueinander. Dies verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander, verringert die Reibung im Lager und ermöglicht höhere Drehzahlen als bei vollrolligen Lagern.
Der geschlossene Außenring ohne Schmierbohrung erhält eine unterbrechungsfreie Lauffläche sowie die volle Stabilität der Hülse. Schmierstoff gelangt bei dieser Bauart stirnseitig über den Schmierkreislauf oder das Schmierfett der Gehäusekonstruktion an die Rollen.
Zulässig ist ein Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad. Die metallischen Werkstoffe aus Hülse und Stahlblechkäfig sind für diese Temperaturen ausgelegt, erfordern im praktischen Einsatz jedoch ein Schmiermittel, das für diesen Wärmebereich spezifiziert ist.
Da die Hülse ohne Innenring montiert wird, dient die Welle direkt als Wälzkörperlaufbahn. Die Wellenoberfläche muss dafür gehärtet und feingeschliffen sein, um vorzeitigem Verschleiß vorzubeugen und die Funktion der Nadelrollen sicherzustellen.
Bei dieser offenen Bauform ohne integrierte Dichtung übernehmen Gehäusedichtungen oder vorgeschaltete Wellendichtringe den Schutz der Lagerstelle. Diese externen Elemente halten Partikel fern und verhindern das Austreten von Schmieröl oder Schmierfett.