NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,20 € | 3,91 € |
| 50 | 0,40 € | 3,71 € |
| 150 | 0,61 € | 3,50 € |
| 250 | 0,82 € | 3,29 € |
Die offene Nadelhülse HK2520 (25x32x20 mm) nimmt hohe Radialkräfte bei geringem Bauraum auf und führt die Nadeln im Stahlblechkäfig.
Die Nadelhülse HK2520 ist ein einreihiges Wälzlager für kompakte Konstruktionen mit geringer radialer Bauhöhe. Mit einer Bohrung von 25 mm, einem Außendurchmesser von 32 mm sowie einer Breite von 20 mm eignet sich dieses Lager vor allem dann, wenn der Bauraum um die Welle begrenzt ist. Das Bauteil von NTN Nadellager zeichnet sich durch den dünnwandigen Außenring aus. Die Wälzkörper laufen direkt auf einer gehärteten Welle, wodurch separate Innenringe entfallen und Sie wertvollen Konstruktionsraum einsparen.
Dieses Wälzlager kommt in Konstruktionen zum Einsatz, die hohe radiale Belastungen bei sehr geringem Außendurchmesser verlangen. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Baugruppen und Gehäusen, in denen kein Platz für dickwandige Massivlager existiert. Als rein radiales Lager nimmt die Hülse keine Axialkräfte auf. Wenn Sie die Welle direkt als Laufbahn nutzen, schaffen Sie eine leichte und platzsparende Lagerung.
Weil die Nadelhülse HK2520 ohne Dichtung ausgeführt ist, gelangen Schmierstoffe ungehindert an die Wälzkörper. Gleichzeitig verlangt die offene Bauform eine externe Abdichtung des Gehäuses gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Das Bauteil besitzt keine Schmierbohrung im Außenring; die Schmiermittelzufuhr muss folglich stirnseitig oder über Zuleitungen in der Welle erfolgen. Der integrierte Stahlblechkäfig hält die Nadeln auf Abstand und ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad ausgelegt.
Die Abmessungen betragen 25 mm Innendurchmesser, 32 mm Außendurchmesser und 20 mm Breite. Durch die dünnwandige Ausführung des Außenrings ermöglicht das Lager eine besonders platzsparende Konstruktion im Gehäuse.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad. Begrenzt wird dieser Bereich durch den verwendeten Schmierstoff sowie die thermische Belastbarkeit des verbauten Stahlblechkäfigs. Bei dauerhaft anliegenden Grenzwerten sollten Sie den Schmierstoff sorgfältig auf die Einsatzbedingungen abstimmen.
Der Stahlblechkäfig führt die einzelnen Nadeln parallel und verhindert deren gegenseitige Berührung im Betrieb. Dadurch verringert sich die Reibung im Lager, was eine geordnete Führung der Wälzkörper bei Drehbewegungen unterstützt. Zudem trägt die Käfigkonstruktion zur mechanischen Stabilität im gesamten zulässigen Temperaturbereich bei.
Da diese Ausführung ohne Schmierbohrung gefertigt ist, gelangt Schmiermittel nicht durch den Außenmantel in das Lagerinnere. Die Zufuhr von Schmierfett oder Schmieröl muss daher axial über die Stirnseiten der Hülse oder über vorbereitete Schmierkanäle innerhalb der Welle erfolgen.
Nadelhülsen laufen bevorzugt direkt auf der gehärteten und geschliffenen Wellenoberfläche ab. Durch den Verzicht auf einen separaten Innenring bleibt der Außendurchmesser der Lagerstelle minimal. Falls eine Härtung der Welle technisch nicht möglich ist, lässt sich das Lager mit einem passenden Innenring kombinieren.
Die Nadelhülse besitzt keine integrierte Dichtung, wodurch die Wälzkörper frei liegen. Um das Austreten von Schmierstoffen sowie das Eindringen von Schmutzpartikeln zu vermeiden, ist eine externe Gehäuseabdichtung durch Radial-Wellendichtringe oder vergleichbare Dichtelemente erforderlich.