NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,19 € | 3,64 € |
| 50 | 0,39 € | 3,44 € |
| 150 | 0,57 € | 3,26 € |
| 250 | 0,76 € | 3,07 € |
Die Nadelhülse HMK1014 LL/3AS von NTN Nadellager bietet eine beidseitig abgedichtete Radiallagerung für Wellen mit 10 mm Durchmesser bei minimalem Bauraum.
Die Nadelhülse HMK1014 LL/3AS zeichnet sich durch einen dünnwandigen Außenring aus spanlos geformtem Stahlblech aus. Mit einem Außendurchmesser von 17 mm und einer Breite von 14 mm nimmt dieses einreihige Wälzlager hohe radiale Kräfte auf engem Raum auf. Als spanlos gefertigtes Bauteil erfordert die Hülse ein festes Einpressen in das Gehäuse, wodurch sie ihre zylindrische Form und Maßhaltigkeit erhält.
Konstrukteure wählen diese Bauform vor allem für Lagerstellen mit sehr geringem radialem Bauraum. Das Lager läuft üblicherweise direkt auf der gehärteten und geschliffenen Welle. Typische Einsatzbereiche sind Lagerungen bei Wellen und Hebelmechanismen mit beengten Einbauverhältnissen. Da das Lager radiale Kräfte ohne Innenring aufnimmt, spart diese Bauweise Gewicht und Einbauraum im Vergleich zu massiven Nadellagern.
Die werkseitig montierte beidseitige Schleifdichtung schützt das Innere vor dem Eindringen von Staub und Spritzwasser. Gleichzeitig hält sie das Schmiermittel im Lagerraum, weshalb diese Ausführung ohne Schmierbohrung gefertigt ist. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig bei Drehzahlen innerhalb des Temperaturbereichs von -30 bis +100 Grad. Beim Einpressen ist darauf zu achten, dass keine Montagekräfte auf die Dichtlippen wirken.
Konstruktiv kennzeichnet diese Ausführung ein dünnwandiger Außenring, der hohe radiale Belastungen bei sehr geringer Bauhöhe aufnimmt. Zudem schützen die beidseitigen Schleifdichtungen die Laufbahn vor Verunreinigungen.
Das Lager besitzt einen Hüllkreisdurchmesser beziehungsweise eine Bohrung von 10 mm, einen Außendurchmesser von 17 mm und eine Baubreite von 14 mm. Es benötigt durch diese Maße minimale radiale Gehäuseabmessungen.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -30 und +100 Grad Celsius. Die Temperaturgrenzen ergeben sich aus dem Zusammenspiel des Stahlblechkäfigs, der Wälzkörper und der Dichtlippen der beidseitigen Schleifdichtung.
Da beidseitig schleifende Dichtungen den Schmierstoffaustritt verhindern, ist eine externe Nachschmierung über eine Gehäusebohrung nicht vorgesehen. Dies vereinfacht die Fertigung der Gehäusebohrung.
In der Regel läuft dieses Wälzlager direkt auf einer gehärteten und geschliffenen Welle. Wenn die Welle nicht als Laufbahn gehärtet werden kann, lässt sich die Nadelhülse mit einem passenden Innenring kombinieren.