ZEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 50 | 5% | 1,61 € |
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Die Nadelhülse HK2012 von ZEN bietet eine kompakte Lagerung für radiale Kräfte bei Hauptabmessungen von 20x26x12 mm.
Die Nadelhülse HK2012 ist ein offenes, einreihiges Wälzlager mit sehr geringer radialer Bauhöhe. Mit einer Bohrung von 20 mm, einem Außendurchmesser von 26 mm und einer Breite von 12 mm eignet sich dieses Bauteil von ZEN für platzsparende Konstruktionen. Die Ausführung führt die Nadelrollen in einem Stahlblechkäfig und nimmt radiale Kräfte auf engstem Raum auf.
Das Wälzlager ist für Anwendungen mit rein radialer Last und stark begrenztem Einbauraum ausgelegt. Da die Nadelhülse keinen Innenring besitzt, laufen die Nadeln direkt auf einer gehärteten und geschliffenen Welle. Typische Einsatzbereiche sind kompakte Lagerungsstellen im Maschinenbau, bei denen geringe Gehäuseabmessungen erforderlich sind. Die spanlos geformte Hülse ermöglicht eine raumsparende Lösung bei hoher radialer Tragfähigkeit, solange keine axialen Führungskräfte auf das Lager wirken.
Bei der Konstruktion erfordern die fehlende Dichtung sowie die Ausführung ohne Schmierbohrung eine externe Schmierstoffzufuhr. Schmiermittel gelangt axial über die offenen Stirnseiten an die Nadeln. Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -30 und +140 Grad Celsius. In staubigen oder feuchten Umgebungen schützen separate Dichtringe die Nadelrollen vor Fremdkörpern und verhindern Schmiermittelverluste im laufenden Betrieb.
Die Nadelhülse besitzt einen Innendurchmesser bzw. eine Bohrung von 20 mm, einen Außendurchmesser von 26 mm sowie eine Breite von 12 mm. Durch diese dünnwandigen Dimensionen benötigt das Lager radial nur 3 mm Wandstärke pro Seite. Es erlaubt somit äußerst schlanke Konstruktionen rund um die gelagerte Welle.
Dieses Modell ist ab Werk ohne integrierte Dichtung ausgeführt. Wenn Ihre Anwendung vor Schmutz, Staub oder Feuchtigkeit geschützt werden muss, sollten Sie externe Dichtelemente wie Radial-Wellendichtringe an den Gehäuseseiten vorsehen. Die offene Bauform ermöglicht zudem eine direkte Einbindung in bestehende Ölkreisläufe oder eine Schmierfettversorgung über das Gehäuse.
Da diese Nadelhülse keine radiale Schmierbohrung besitzt, kann Schmierstoff nicht von außen durch den Hüllkreis zugeführt werden. Die Versorgung mit Schmierfett oder Öl erfolgt stattdessen axial über die offenen Stirnseiten des Lagers. Achten Sie bei der Erstmontage auf eine ausreichende Grundschmierung direkt auf den Nadeln und dem Stahlblechkäfig.
Das Wälzlager ist für einen Betriebsbereich von -30 bis +140 Grad Celsius spezifiziert. Innerhalb dieser Spanne behalten der Stahlblechkäfig und die Wälzkörper ihre Formstabilität. Für den tatsächlichen Einsatzbereich ist zusätzlich die Temperaturbeständigkeit des gewählten Schmierfetts oder Öls ausschlaggebend, das auf die Betriebsbedingungen abgestimmt sein sollte.
Als einreihiges Lager führt es eine Reihe zylindrischer Nadelrollen, die parallel zur Achse angeordnet sind. Der integrierte Stahlblechkäfig trennt die Rollkörper präzise, reduziert die Reibung und verhindert ein Verkanten der Nadeln. Diese Konstruktion unterstützt eine gleichmäßige Lastverteilung bei hohen Drehzahlen und hohen radialen Belastungen.
Eine Nadelhülse dieser Bauart wird üblicherweise direkt auf der Welle montiert, sodass die Welle selbst als Laufbahn dient. Dafür muss die Wellenoberfläche entsprechend gehärtet und feinstbearbeitet sein. Sollte eine Bearbeitung der Welle nicht möglich sein, können separat erhältliche Innenringe aufgeschoben werden, um eine passende Lauffläche bereitzustellen.
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