INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 5% | 6,61 € |
| 50 | 10% | 6,26 € |
| 150 | 15% | 5,92 € |
| 250 | 20% | 5,57 € |
Die Nadelhülse HK2012 -AS1 von INA bietet eine kompakte Lagerung für 20 mm Wellendurchmesser bei minimalem radialem Bauraum.
Die Nadelhülse HK2012 -AS1 ist ein einreihiges Wälzlager ohne Innenring, das direkt auf der gehärteten Welle abrollt. Durch die geringe Querschnittshöhe von lediglich 3 mm eignet sich dieses Bauteil von INA vor allem für Konstruktionen, bei denen herkömmliche Lagerungen zu viel Platz einnehmen würden. Das offene Lager besitzt einen Stahlblechkäfig, der die Nadelrollen führt, und lässt sich in einem Temperaturbereich von -30 bis +140 Grad betreiben.
Konstrukteure nutzen dieses Radiallager bevorzugt für Lagerungen mit begrenztem radialem Bauraum. Da die Nadelhülse HK2012 -AS1 radiale Kräfte aufnimmt, verlangt sie eine präzise gefertigte Welle als Gegenlaufbahn. Sie kommt dort zum Zug, wo Gehäusebohrungen nicht selbst als Wälzkörperlaufbahn gehärtet werden können. Die spanlos geformte Außenhülse schließt bündig mit der Aufnahmebohrung ab und erleichtert die Gestaltung schlanker Baugruppen im Maschinenbau.
Das Kennzeichen -AS1 steht für eine Ausführung mit Schmierbohrung im Außenring. Dies ermöglicht das gezielte Nachschmieren der Laufbahn direkt über das umgebende Lagergehäuse, ohne dass die Welle aufwendig angebohrt werden muss. Da das Lager ohne Dichtung ausgeführt ist, gelangt das Schmiermittel ungehindert an die Rollkörper. Achten Sie bei der Konstruktion darauf, dass die Gehäusebohrung mit der Schmieröffnung fluchtet und eine externe Abdichtung die Lagerstelle vor Schmutz schützt.
Mit einem Bohrungsdurchmesser von 20 mm, einem Außendurchmesser von 26 mm sowie einer Breite von 12 mm beansprucht die Lagerung radial lediglich 3 mm Bauhöhe. Dieser minimale Querschnitt erlaubt platzsparende Gehäusekonstruktionen, sofern die Welle direkt als gehärtete Gegenlaufbahn genutzt wird.
Das Nachsetzzeichen -AS1 weist auf eine integrierte Schmierbohrung im Hülsenmantel hin. Über diese Öffnung lässt sich Schmierstoff von außen direkt in die Laufbahn leiten. Bei Standard-Nadelhülsen ohne dieses Zeichen erfolgt die Zufuhr des Schmiermittels meist stirnseitig oder über Kanäle in der Welle.
Ausgelegt ist die Nadelhülse für Betriebstemperaturen von -30 bis +140 Grad. Der eingebaute Käfig aus Stahlblech widersteht diesen Temperaturen ohne Beeinträchtigung der Festigkeit. Bei der Auswahl des passenden Schmierfetts oder Öls sollte der verwendete Schmierstoff denselben Bereich zuverlässig abdecken.
Im Regelfall läuft das Lager direkt auf der gehärteten und geschliffenen Welle, wodurch zusätzlicher Einbauraum eingespart wird. Sollte sich die Welle fertigungstechnisch nicht als Laufbahn ausführen lassen, kann die Hülse mit einem passenden Innenring kombiniert werden, was jedoch den Gesamtdurchmesser verändert.
Für dieses offene Modell empfiehlt sich der Einsatz externer Wellendichtringe oder Labyrinthspalte im umgebenden Gehäuse. Eine wirksame äußere Abdichtung schützt vor Schmutzpartikeln sowie Feuchtigkeit und trägt dazu bei, dass das zugeführte Schmiermittel im Lagerbereich verbleibt.
Schaeffler Technologies AG & Co. KG
Industriestraße 1-3, 91074 Herzogenaurach, Germany
info.de@schaeffler.com, https://www.schaeffler.de/de/meta/impressum/